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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 13:14 Uhr

Neue Lampen : Anlieger müssen zahlen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In der Marien-, Park- und Gasstraße sowie Am Gashof wird die Straßenbeleuchtung erneuert. Auch die Anwohner müssen zahlen.

von
erstellt am 10.Feb.2017 | 11:00 Uhr

Neumünster | Die Anlieger der Marienstraße, der Parkstraße, der Gasstraße und der Straße Am Gashof werden für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung zur Kasse gebeten. Wie Stadtteilvorsteherin Antje Klein (SPD) auf der Sitzung des Stadtteilbeirats Stadtmitte am Mittwochabend im Rathaus bekannt gab, sollen die über 30 Jahren alten Leuchtenköpfe ausgetauscht werden. Vorgesehen ist eine Umrüstung auf die energiesparende LED-Technik.

In der Gasstraße sollen die Masten der Laternen auf die andere Straßenseite versetzt und drei Masten erneuert werden. In der Straße Am Gashof werden im Bereich zwischen Mittel- und Gasstraße die Masten erneuert und ebenfalls auf die andere Straßenseite verlegt. Die Kosten liegen laut Fachdienstleiter Ralf-Joseph Schnittker bei rund 7300 Euro (Gasstraße) beziehungsweise 6700 Euro (Am Gashof). An der Parkstraße und an der Marienstraße werden nur die Leuchten getauscht, die Masten bleiben unberührt. Die Kosten liegen in diesen Fällen bei rund 10    000 Euro (Parkstraße) und 14  500 Euro (Marienstraße).

Die Erneuerung der Beleuchtung ist beitragspflichtig. Allerdings werden die Arbeiten aktuell gefördert, so dass sich die Beiträge für die Anwohner reduzieren. Laut Schnittker müssen die Anlieger an der Gasstraße und Am Gashof mit rund 70 Cent pro Quadratmeter Grundstücksfläche rechnen, an der Parkstraße werden zirka 10 Cent und an der Marienstraße zirka 20 Cent pro Quadratmeter Grundstücksfläche fällig. Andreas Gärtner aus der Frankenstraße, der seit Monaten für eine Abschaffung der Straßenbaubeiträge in Schleswig-Holstein kämpft, konnte das nicht nachvollziehen: „Die Stadt spart durch die LED-Beleuchtung Strom ein. Es kann nicht sein, dass die Bürger für die Umrüstung herangezogen werden.“

Antje Klein betonte, dass der Stadtteilbeirat einen Vertreter der Stadtverwaltung zur Sitzung eingeladen habe, um mögliche Fragen zu beantworten: „Leider hat es keiner zu uns geschafft.“ Betroffene Anwohner waren am Mittwochabend allerdings auch nicht vor Ort.

Als neues Mitglied wurde Hans-Werner Pundt (CDU) begrüßt. Der 80-Jährige, der auch im Beirat Faldera aktiv ist, übernimmt den Sitz von Refik Mor, der von der CDU abberufen wurde (der Courier berichtete).

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