zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

19. Oktober 2017 | 04:50 Uhr

Umzug : Anlaufpraxis im FEK in neuen Räumen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Praxis liegt jetzt direkt neben der Flüchtlingsambulanz / Neue Öffnungszeiten in der Kinder-Ambulanz

von
erstellt am 24.Nov.2015 | 19:42 Uhr

Neumünster | Die Anlaufpraxis für den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KVSH) im Friedrich-Ebert-Krankenhaus ist umgezogen. Die Praxis befindet sich weiter im 1. Stock , aber in neuen Räumen.

Um sie zu erreichen, müssen Patienten vom Haupteingang jetzt zunächst die große Treppe nehmen und sich geradeaus halten. Rechts neben den Fahrstühlen ist dann die Tür zur Anlaufpraxis, die jetzt unmittelbar neben der neu geschaffenen Flüchtlingsambulanz liegt. Die Anlaufpraxis bleibt aber organisatorisch eine eigene Einheit und teilt sich mit der Flüchtlingsambulanz nur die Eingangstür.

Der Umzug der Anlaufpraxis war notwendig geworden, um für die zentrale Notaufnahme des FEK mehr Kapazitäten zu schaffen. Gleichzeitig hat die Anlaufpraxis der niedergelassenen Ärzteschaft zwei größere Räume dazugewonnen.

„Wir hoffen für den herannahenden Winter, dass wir durch unsere Präsenz weiterhin die FEK-Ambulanz unterstützen und entlasten können“, erklärte der Notdienstbeauftragte der KVSH, Dr. Johannes Kandzora. „Das soll Patienten auch ermuntern, sich auf unsere Öffnungszeiten zu konzentrieren.“

Die allgemeinärztliche Anlaufpraxis ist eine Notfallpraxis der Ärzteschaft. Sie sollte von Patienten angesteuert werden, die sonst mit ihren Leiden zu ihrem Hausarzt gehen würden, bei denen aber schneller Therapiebedarf besteht, etwa bei schweren Rückenschmerzen oder Blasenentzündungen. Die FEK-Krankenhaus-Ambulanz behandelt dagegen vorzugsweise Patienten, bei denen ein chirurgischer Eingriff im Raum steht, etwa bei einem Knochenbruch oder einer schweren Verletzung.

Kandzora appelliert erneut an die Patienten, die Anlaufpraxis nur im Notfall aufzusuchen, um eine Überlastung der Einrichtung zu vermeiden. Patienten sollten vor dem Aufsuchen der Klinik-Ambulanzen ehrlich abwägen, ob eine sofortige ärztliche Versorgung tatsächlich notwendig sei. „Manche Symptome, die schon ein paar Tage oder Wochen anhalten, können oft auch am nächsten Werktag vom Hausarzt begutachtet und versorgt werden“, betont der Mediziner.

An den Weihnachtsfeiertagen wird die Anlaufpraxis zur Entlastung der FEK-Ambulanz wieder durchgehend besetzt sein. Die allgemeinärztliche Anlaufpraxis versorgt rund 140 000 Menschen in der Region.

Änderungen gibt es auch für die kinderärztliche Anlaufpraxis in der Kinderklinik: Die Sprechzeiten werden ab 1. Dezember am Sonnabend sowie an Sonn- und Feiertagen auf 10 bis 13 Uhr verschoben und nachmittags um eine Stunde – 16 bis 19 Uhr – verlängert.


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen