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Angler sammelten viel Plastikmüll am Ufer der Stör

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erstellt am 03.Mai.2013 | 03:59 Uhr

EHNDORF | "Unsere Reinigungsaktionen bringen leider immer was. Diesmal kam wieder auffällig viel Plastikmüll zusammen", berichtete Andreas Letmade, Vorsitzender des Ehndorfer Angelvereins. Rund 20 Petrijünger aus Ehndorf und Arpsdorf befreiten über rund drei Stunden die Uferböschungen der Stör von der Arpsdorfer Brücke bis zum Einmündungsbereich der Bünzau über eine Strecke von rund neun Kilometern vom angespülten Unrat.

Eingetütet wurde der Müll in 25 Müllbeutel mit einem jeweiligen Fassungsvermögen von 120 Liter. Dazu kamen unter anderem sperrige Gartenstühle, Rohrleitungen aus Kunststoff und Werbeschilder aus Holz. Auch stolperten die Saubermänner im Alter von 12 bis über 70 Jahre an der Arpsdorfer Brücke in der Stör über einen soliden, etwa 60 mal 60 Zentimerter großen Stahltresor, der sich nicht aus dem Wasser schleppen ließ. "Zu schwer für uns. Die Tür war offen und der Tresor leer", sagten die Angler.

In Jahren mit starkem Hochwasser kommt wesentlich mehr zusammen. So wie es scheint, werden dann viele Gegenstände aus den angrenzenden Kleingärten der Stör einfach mit weggeschwemmt. Im vorigen Jahr war es auch so. "Wäre schön, wenn sich die Padenstedter an unseren Aktionen beteiligen würden, denn am Neumünsteraner Stadtrand befinden sich nun einmal viele Kleingärten an der Stör", sagten die Angler beim abschließenden Grillen. Danach wurde der ganze Dreck und Müll auf einen Kleintransporter verladen, um sachgemäß entsorgt zu werden.

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