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Modelkarriere : Angies Kurven auf zwei Kontinenten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Model Angelina Kirsch (27) flog ein zweites Mal für Aufnahmen in die USA / Überraschend ging es dann nach Südafrika

Neumünster | Sie hängt zurzeit als Weihnachtsengel und Blusen-Model in der Adler-Filiale an der Christianstraße – und es kommt noch besser: Angelina „Angie“ Kirsch (27), das „Kurven-Model“ aus Wittorf, wurde erneut von der Modefirma Adler für eine Kollektion gebucht und flog wieder für Fotoaufnahmen in die USA – diesmal nach Florida. Nach der Premiere im Frühjahr in New York (der Courier berichtete) war es schon der zweite berufliche Trip in die Staaten. Und kaum war sie zurück, ging es auf den nächsten Kontinent – nach Kapstadt in Südafrika.

„In zwei Wochen habe ich 20 000 Kilometer zurückgelegt, in Miami mit Alligatoren gekuschelt, in Kapstadt war ich eine Braut“, erzählt sie und ist noch ganz aufgeregt von den vielen Eindrücken. Die Karriere der jungen Frau mit den wohlproportionierten Kurven geht mächtig voran. Das Jahr war schon spannend genug – und jetzt gab’s noch eine Umdrehung mehr.

„In Miami war ich das ,Prop Girl‘ als Deko für das männliche Plus-Size-Model Thomas Gläßer aus Nürnberg, der ebenfalls aus Deutschland eingeflogen wurde. Danach wurde ich mit Oberbekleidung und Unterwäsche fotografiert. Auch Jürgen Hansen, der Werbeleiter von Adler, war vor Ort. Wir sind wie eine große Familie. Es war nur eine Woche, aber es kommt mir vor wie drei Wochen“, sagt sie.

Die Aufnahmen fanden zuerst mit einem Wasserflugzeug als Kulisse am Miami Beach statt, dann im Vagabond-Hotel, einem Motel im Stil der 60er-Jahre in Miami Town. Dann ging es zur Florida International University ins Baseball-Stadion. „Das ist schon unglaublich, wie ernst dieser Sport in den USA genommen wird“, sagt sie. Auch Aufnahmen in dem angesagten Strandclub „Nikki Beach“ wurden geschossen – hier vor allem in sexy Wäsche. Gedreht wurde auch im Fashion District, einem angesagten Künstlerviertel mit vielen bunten Gebäuden. „An diesem Tag war es total windig. Ich musste die richtige Pose hinkriegen, die Haare wurden ständig verweht, ich musste x-mal den Schritt vom Bürgersteig heruntermachen. Es hat Spaß gemacht, aber es war auch anstrengend.“ Fotografin war Sandra Weimar: „Für eine Szene schießt sie zwischen 500 und 800 Aufnahmen.“

Dann hatte sie Freizeit, und mit ihren Eltern Ingo und Gudrun Kirsch ging es in die Everglades: „Es war toll, in einem Propellerboot durch die Sümpfe zu rauschen.“ Außerdem legte ihr ein Tierpfleger einen Baby-Alligator in den Arm und eine weiße Python um die Schultern: „Ich habe gelächelt, aber ich war schon ein bisschen am Schlottern.“

Kaum zurück in Deutschland, ging es Schlag auf Schlag weiter: Ihre Agentin Zuzanna aus Hamburg rief sie an: „Pack’ gar nicht erst aus, ,Bon Prix’ hat dich gebucht, es geht nach Kapstadt.“ Angelina stieg am Nikolaustag um 6 Uhr in den Flieger, kam nachts in Südafrika an. „Ich war schon traurig, ganz allein. Aber als ich morgens aus dem Fenster schaute, sah ich den Tafelberg.“ Kapstadt sei eine so wunderschöne Stadt „wie in einer anderen Welt“.

Bei den dreitägigen Aufnahmen für den Modeanbieter Bon-Prix ging es um Brautmode. Schauplatz war eine Villa im Landhaus-Stil – und trotz der schönen Umgebung war es harte Arbeit. „Morgens um 4.30 Uhr ging es los. Es ist schon eine schauspielerische Leistung, so früh morgens müde auf verliebte Braut zu machen. Das war sehr anstrengend, auch weil ich vorher eine Grippe verschleppt hatte“, betont sie. Denn an so schöne Plätze in aller Welt ihr Beruf als Model sie auch führe, gehöre sehr viel Disziplin dazu. Bis ihr Flieger ging, hatte sie noch einen halben Tag Freizeit – da ging es an den Strand und auf den Tafelberg. In Deutschland zurück, ist die Handykamera voller Fotos, ihren Eltern und ihrer Schwester Madlin hat sie jede Menge zu erzählen: „Es ist superschön, wieder hier zu sein.“ Im Januar geht es weiter: „Da kommt noch einiges – ich rutsche so richtig mit Schwung ins neue Jahr.“

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erstellt am 21.Dez.2015 | 18:20 Uhr

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