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„Let’s Dance“ : „Angelina ist die Siegerin der Herzen“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kurviges Model machte in der letzten RTL-Show eine hervorragende Figur / Dancing Star ist Gil Ofarim / Neumünsteranerin auf Platz 3

Neumünster | Es war ein unglaublich spannender Abend mit Emotionen pur: Angelina Kirsch (28) und ihr Profi-Tanzpartner Massimo Sinató (36) gaben im Finale der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ alles, tanzten sich in der zwölften Show exzellent durch drei Prüfungen. Doch am Ende erhielten sie die wenigsten Punkte von der Jury und im Gegensatz zum Einzug ins Finale schafften es auch die Fans nicht, ihr Idol mit ihren Anrufen zum Sieg zu schicken. Doch auch der dritte Platz nach dem „Dancing Star 2017“ Gil Ofarim und der Zweitplatzierten Vanessa Mai war für das Jurymitglied und Model mit den schicken Kurven ein unglaublicher Erfolg.

Denn besonders im Finale lastete auf allen Wettkämpfern ein unglaublicher Druck. Gil Ofarim sprach allen aus der Seele: „Wir haben alle gewonnen.“ „Es war für mich total schön, das Finale war die Krönung nach 15 intensiven Wochen. Ich habe mich rundherum toll gefühlt“, sagte Angelina Kirsch gestern zum Courier, nachdem sie wieder in Neumünster angekommen war.

„Angelina ist die Siegerin der Herzen. Sie hat unglaublich toll getanzt“, sagte Vater Ingo. Er, seine Frau Gudrun und Angelinas Zwillingsschwester Madlin waren bei jeder Show dabei.

Das Finale wurde von RTL als ein bombastisches Spektakel inszeniert, bei dem Superstar Helene Fischer mit ihrem Hit „Achterbahn“ auftrat. Gezeigt wurden auch die schönsten Momente – Tränen bei den Auftritten, Auf-die-Füße-Treten, Flüche, Grimassen und viele andere bewegende Sequenzen. Die Finalisten mussten drei Aufgaben meistern. Beim Jury-Tanz gaben die Juroren Angelina vor, einen Cha-Cha-Cha zu präsentieren – den Tanz, den sie bei ihr am meisten für verbesserungswürdig hielten. „Jetzt, wo ich am Ende des Weges bin, kann ich zeigen, was ich gelernt habe“, sagte Angelina. Alle Paare wurden beim Training von den Juroren besucht, bekamen Tipps – bei Angelina war es Jorge González. Zu „Hot 2 Touch“ wirbelte das kurvige Model im Glitzer-Military-Look mit Massimo über die Tanzfläche. Jubel brach aus, als Massimo sie im Schlussbild auf seinen Armen herumwirbelte und sie in einer erotischen Pose endete – nochmal kess grüßend. Die Jury lobte, war aber auch kritisch: „Es war mehr Geschwindigkeit, aber ich wünsche mir diese Explosion ein bisschen mehr“ (Motsi Mabuse). Jorge González gratulierte, nannte den Tanz aber „zu normal“. Llambi fand den Cha-Cha-Cha „deutlich besser“, maulte aber: „Da fehlen noch die letzten fünf Prozent Explosion“. So gab es 23 Punkte. Angelina war trotzdem begeistert.

Das sah man ihr auch bei den weiteren Tänzen an: Neben einem gelungenen Freestyle zu „Die fabelhafte Welt der Amelie“ wählten Angelina und Massimo als ihren Lieblingstanz den Contemporary zu „Who wants to live forever“ von Queen – eine temperamentvoll getanzte Inszenierung, die alle Juroren überschwänglich lobten und mit 30 Punkten das Maximum vergaben.

Nach dem Finale geht es weiter: Angelina Kirsch steht für die nächste „Curvy-Supermodel“-Staffel, die ab dem 17. Juli auf RTL2 ausgestrahlt wird, vor der Kamera. „Ab morgen geht der Trubel weiter, auch in meinem eigentlichen Job als Model. Es fühlt sich ein bisschen wie Liebeskummer an, dass Let’s Dance vorbei ist“, sagte Angelina Kirsch nach dem Finale.

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erstellt am 12.Jun.2017 | 08:47 Uhr

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