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Aukrug : Andreas Ritter-Ratjen ist neuer Chef in Bargfeld

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neuer Vorsitzender des Ortsbeirates Bargfeld ist der 53-jährige Kaufmann Andreas Ritter-Ratjen. Er wurde während der Sitzung des Ortsteilbeirates in Hanßens Gasthof gewählt.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2013 | 10:44 Uhr

Neuer Vorsitzender des Ortsbeirates Bargfeld ist der 53-jährige Kaufmann Andreas Ritter-Ratjen. Er wurde vorgestern Abend während der Sitzung des Ortsteilbeirates in Hanßens Gasthof gewählt. Die bisherige Amtsinhaberin Bettina Fölster (54) wurde weder von den etwa zehn Zuhörern noch von den Ortsbeiratsmitgliedern dazu aufgefordert, erneut zu kandidieren. Sie trat nicht gegen Ritter-Ratjen an, ließ sich jedoch zur stellvertretenden Vorsitzenden wählen.

Es standen Diskussionen um verkehrsregelnde Maßnahmen im ländlich geprägten Aukruger Ortsteil auf der Tagesordnung. Untermauert wurden die Forderungen von einer Eingabe nach mehr Sicherheit im Straßenverkehr, die 120 Bargfelder unterschrieben hatten. Kritisiert wurden unter anderen Landwirte und Lohnunternehmer, die sich während der Erntezeiten nicht an die zulässige Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern halten. Durch aggressive Fahrweisen sollen auch Golfspieler –vor allem an den Wochenenden – auffallen. Doch wie zu hören war, drücken auch zahlreiche Bargfelder mehr als erlaubt auf das Gaspedal. An Vorschlägen, der Raserei ein Ende zu bereiten, mangelte es nicht. Es wurde unter anderem vorgeschlagen, wie vor mehr als zehn Jahren schon einmal geschehen, eine so genannte Blümchen-Aktionen zu organisieren, bei denen mit auffälligen Autofahrer gesprochen wird, die in der Hoffnung auf Besserung eine Blume überreicht bekommen. Bauliche Einrichtungen, wie zum Beispiel Bodenschweller oder Pflanzkübel auf der Fahrbahn, wurden ebenfalls angeregt. Der weitestgehende Vorschlag aber war, das Dorf zu einer Sackgasse machen zu wollen. Dafür scheuen die Befürworter selbst eine Bürgerbefragung nicht. Der Vorsitzende Ritter-Ratjen sagte den Anwesenden zu, dass sich die Ortsbeiratsmitglieder mit allen Vorschlägen beschäftigen werden.

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