zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 18:19 Uhr

An der Steuerschraube gedreht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Grundsteuer A und B werden hinaufgesetzt

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2013 | 00:36 Uhr

Mit einer Anhebung um 50 Prozentpunkte drehen die Kommunalpolitiker kräftig an der Steuerschraube. Ab 1. Januar 2014 steigen die Hebesätze für die Grundsteuer A (forst- und landwirtschaftliche Betriebe) und B (Wohngrundstücke) auf 310 Prozent. Der vom Land vorgegebene Nivellierungssatz liegt bei 295 Prozent. Am Hebesatz für die Gewerbesteuer (aktuell 310 Prozentpunkte) rüttelte die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung im Asper Krug nicht.

Bürgermeisterin Meike Derner rechnet durch die Steueranhebung mit Mehreinnahmen von etwa 15 000 Euro. Der Haushaltsentwurf für 2014 weist ein Gesamtvolumen von rund 1,8 Millionen Euro aus, wobei zum Jahresende eine Rücklage von rund 282 000 Euro erwartet wird. Wie der Finanzausschussvorsitzende Jens Thun von der Kommunalen Wählergemeinschaft (KWG) mitteilte, sei in diesem Jahr ein Plus von rund 24 000 Euro in die Rücklage geflossen. Angesichts dieser Entwicklung waren die Gemeindevertreter nicht abgeneigt, dem Antrag von Nora Diederichs (SPD) zu folgen, künftig ein Prozent vom erwirtschafteten Jahresüberschuss in einen Spendentitel einzuzahlen, um weltweit Menschen zu helfen.

Beim Thema Finanzen kam ebenfalls zur Sprache, dass offenbar nicht alle Mitglieder des Finanzausschusses mit Ernst bei der Sache sind. Denn die vorbereitende Sitzung des Fachausschusses Anfang November platzte wegen Beschlussunfähigkeit. Das kommentierte ein Zuhörer: „So etwas ist seit über 40 Jahren nicht vorgekommen.“

Über den städtebaulichen Vertrag für den Windpark berieten die Timmasper Gemeinderäte erstmals hinter verschlossenen Türen. Es ging um neue Verträge mit den Investoren. Vor drei Jahren setzte die Betreibergesellschaft die Zahlungen aus. Der Bürgermeisterin liegt nun ein Vertrag zur Unterschrift vor, der Jahreszahlungen für 10 000 Euro zum Inhalt hat. Das sind 5 000 Euro weniger als ursprünglich vereinbart. Der Vertrag soll nun einen Zusatz erhalten. Wie der aussehen soll, wird Meike Derner in der nächsten Gemeindevertretersitzung erläutern.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen