Trappenkamp/Bornhöved : Amt verärgert über die Post

Für Bekanntmachungen ist das Amt auf die fristgerechte Zustellung angewiesen.
Für Bekanntmachungen ist das Amt auf die fristgerechte Zustellung angewiesen.

Fristen können oft nicht gewahrt werden, weil die Zustellung nicht rechtzeitig klappt.

shz.de von
10. Januar 2018, 09:30 Uhr

Trappenkamp | Im Amt Bornhöved ist die Verärgerung über die Deutsche Post groß, weil amtliche Bekanntmachungen oft nicht fristgerecht zugestellt werden. Das betreffe besonders die Gemeinde Trappenkamp, wo der Amtsausschuss vorgestern Abend auch tagte.

Das Problem liegt in der nicht fristgerechten Zustellung und Veröffentlichung von Amtsmitteilungen. „Hierbei geht es oft genug um die Einhaltung von Fristen“, erklärte Amtsvorsteher Knut Hamann. Besonders im Zusammenhang mit der Kommunalwahl im Mai dieses Jahres müssten enge zeitliche Fristen für die Veröffentlichung eingehalten werden, ergänzte der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Tietgen. Bislang genügte hierfür eine Veröffentlichung im Amtsblatt. Allerdings werde das von der „Gelben Post“ nicht mehr termingerecht zugestellt, berichteten die Ausschussmitglieder. Besonders in größeren Gemeinden wie Trappenkamp komme es zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen bei der Zustellung. Deswegen will die Verwaltung künftig vorrangig auf eine Veröffentlichung der Amtsmitteilungen im Internet setzen. Parallel dazu sollen die Mitteilungen weiter im Amtsblatt veröffentlicht werden. Für die Wahrung der Fristen gilt allerdings künftig die Veröffentlichung unter dem Punkt „Amtliche Bekanntmachungen“ auf der Seite www.amt-bornhoeved.de.

Erfreuliche Zahlen gibt es aus den Gemeinden Trappenkamp und Bornhöved. Hier hat sich die Schaffung von Neubaugebieten ausgezahlt. Seit Dezember 2015 ist Bornhöved um 93 Einwohner auf 3379 und Trappenkamp um 142 Einwohner auf 5279 gewachsen. In den Amtsgemeinden Damsdorf mit 235, Gönnebek mit 482, Schmalensee mit 468, Stocksee mit 401, Tarbek mit 144 und Tensfeld mit aktuell 718 Einwohnern, sind die Zahlen annähernd gleich geblieben. Tensfeld, Stocksee und Gönnebek verzeichnen dabei einen leichten Rückgang, der allerdings durchschnittlichen Schwankungen von rund 10 bis 12 Einwohnern entspricht.

„Die Zahlen stammen aus den aktuellen Meldedaten und können leicht von der tatsächlichen Größe abweichen“, erklärte Jörg Tietgen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen