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Stadtentwicklung : Am Teich: 20 Säuleneichen werten die Promenade auf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nach sechs Jahren kehren auf dem nördlichen Teichufer die Bäume zurück

von
erstellt am 24.Nov.2015 | 19:32 Uhr

Neumünster | Die Straße Am Teich wird wieder grün: Gut sechs Jahre nach der umstrittenen Abholzung der kranken Linden in der Uferböschung soll die neu angelegte Promenade jetzt durch neue Alleebäume aufgewertet werden.

Tiefbauer haben gestern damit begonnen, Pflanzinseln freizulegen, die bei der Neugestaltung der Promenade vor fünf Jahren vorsorglich mit eingeplant worden waren. Zwischen Teichgeländer und Straße sollen vom Gänsemarkt bis in Höhe der Fischtreppe vor dem Museum 20 Säuleneichen gesetzt werden.

„Wir hoffen, dass die Bäume bis Anfang kommender Woche stehen“, sagte gestern Heiner Feilke vom Fachdienst Grünflächen.

Die neuen Bäume waren politisch lange umstritten: Obwohl in der ursprünglichen Planung für die Neugestaltung vorgesehen, legte vor allem die CDU wiederholt ihr Veto ein. Sie wollte den freien Blick vom gegenüberliegenden Teichufergelände auf die Straßenfassade Am Teich sowie den großzügigen Eindruck der Promenade selbst erhalten. Die SPD drängte dagegen stets auf eine „grüne“ Promenade. Unterstützt wurde sie dabei vom Naturschutzbeirat und Naturschutzverbänden, die wiederum auf heimische Baumarten bestanden und eine zwischenzeitlich als Kompromiss ins Spiel gebrachte Reihe aus japanischen Ginkgos ablehnten. Im Streit um die Bäume gingen mögliche Fördergelder für ihre Pflanzung zunächst verloren.

Eine neue Chance, das Teichufer zu begrünen, eröffnete sich, als die Holsten-Galerie für den Neubau des Parkhauses an der Kaiserstraße mehrere Bäume fällen lassen und dafür Ersatz leisten musste. Die neue Baumreihe auf der Uferpromenade ist Teil dieser Ersatzpflanzungen.

Die rund 5 Meter hohen Bäume können bis zu 20 Meter groß werden, gelten aber als langsam wachsend. Ihre spitz zulaufenden Kronen sollen die Promenade schmücken, ohne dabei die Häuserfassaden zu verdecken oder die Straße zu stark zu verschatten.

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