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Museum Tuch + Technik : Alte Schätze aus Neumünster gesucht

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Museum Tuch + Technik zeigt ab dem 14. Juli eine Ausstellung mit Souvenirs aus der Stadt. Weitere Leihgaben werden noch benötigt.

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erstellt am 04.Apr.2017 | 09:00 Uhr

Neumünster | Biergläser mit Rathaus-Motiv, Porzellan-Schälchen mit der Aufschrift „Gruß aus Neumünster“ oder alte Postkarten aus der Stadt: Das Museum Tuch + Technik zeigt vom 14. Juli bis zum 1. Oktober eine Ausstellung mit Souvenirs aus Neumünster. Direktorin Astrid Frevert sucht bis zum 31. Mai noch weitere private Andenken von Bürgern, die dem Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden.

Anlass für das Projekt ist der zehnjährige Geburtstag des Museums Tuch + Technik in diesem Jahr. „Wir haben uns überlegt, welche Ausstellung mit Neumünster-Bezug in diesem Zusammenhang passen würde“, erklärt Astrid Frevert den Hintergrund. Über den Kontakt zu der Neumünsteraner Porzellan-Sammlerin Ute Mathesdorf kam sie auf die Idee, dass es viele interessante und witzige Andenken aus der Stadt gibt, die sich in einer Ausstellung zusammenfassen lassen.

„Einige Stücke aus dem Besitz von Ute Mathesdorf haben bereits den Weg ins Museum gefunden, darunter eine alte Zierschale, die eine frühere Ansicht der Teichuferanlagen zeigt. Allerdings hat sie angedeutet, dass es sicher noch weitere Menschen gibt, die alte Schätze aus Neumünster zu Hause horten“, sagt Astrid Frevert. Das Museum freut sich daher über zahlreiche Leihgaben – ob traumhaft schön oder herrlich kitschig. „Gerne möchten wir natürlich auch die Erinnerungen und Geschichten hören, die sich hinter den Souvenirs verbergen“, fügt die Direktorin hinzu.

Eine solche Geschichte kann auch Joachim Schröder erzählen. Der 67-Jährige stellt für die Ausstellung einen alten Schmuckteller mit einem Bild und der Aufschrift „Neumünster Am Teich“ zur Verfügung. „Den Teller habe ich von meiner Tante Elli aus Nienbüttel bekommen, als ich vor knapp 40 Jahren nach Neumünster gekommen bin. Ich vermute, dass er vom Vater meiner Tante stammt, der möglicherweise früher seinen Militärdienst in der Stadt absolviert hat“, sagt Schröder.

Wer in seinem Haushalt alte Schätze findet und sie dem Museum als Leihgabe zur Verfügung stellen möchte, kann sie bis zum 31. Mai zu den Öffnungszeiten an der Kasse abgeben – gerne mit einem Zettel, auf dem die dazugehörige Geschichte vermerkt ist. Aus den Objekten wird dann eine Auswahl für die Ausstellung getroffen.

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