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Holsteinischer Courier

24. Oktober 2017 | 03:06 Uhr

Als die Nordbau noch Baumarkt hieß

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf der ersten Baumesse 1956 waren energetische Sanierung und ökologisches Bauen noch Fremdworte

von
erstellt am 10.Sep.2015 | 12:01 Uhr

Neumünster in Schwarz-Weiß: Wie sich die Zeiten doch ändern: 1956 wurde der erste Norddeutsche Baumarkt in der Holstenhalle und auf deren Außengelände eröffnet. Damals noch in vergleichsweise bescheidenem Rahmen auf die Beine gestellt, war es doch die Geburtsstunde der Nordbau, die heute als bedeutendstes Schaufenster der Baubranche im Norden gilt.

Mächtige Baumaschinen, die ganze Wohnblocks in Windeseile zusammenstellen können, waren damals noch unbekannt, energetische Sanierung,   ökologisches Bauen oder gar Null-Energie-Häuser noch absolute Fremdworte.

Sozialer Wohnungsbau und die Schaffung günstigen Wohnraums beschäftigten damals – gut zehn Jahre nach Kriegsende – die Branchenexperten. Aber auch der Traum vom eigenen kleinen Häuschen war auf dem Baumarkt Zeitzeugen zufolge schon Thema.

Auch damals schon schaute die Baubranche auf die Messe in Neumünster. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten hat sich der Norddeutsche Baumarkt zur Fachmesse mit internationaler Beteiligung entwickelt. Sie galt und gilt heute – inzwischen unter dem Gütesiegel Nordbau – in der Branche als Bau-Barometer schlechthin.

1995 waren 991 Firmen und Anbieter aus dem In- und Ausland in Neumünster vertreten. Die Nordbau war damit Norddeutschlands größte Baufachmesse. 1999 konnte erneut eine Rekordbeteiligung gemeldet werden: Aus 15 Nationen stellten 1099 Anbieter auf insgesamt 65 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und in elf Ausstellungshallen aus.

Die aktuellen Themen und Produkte der Bauwirtschaft locken heute alljährlich rund 80 000 Besucher aus dem In- und Ausland an.

Für Bauunternehmen aller Gewerke, Baubehörden, öffentliche und private Bauherren, Architekten und Ingenieure ist die Nordbau heute ein Muss.

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