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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 10:42 Uhr

Boostedt : Afrika wurde im Hof Lübbe lebendig

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Berichte und Musik lockten mehr als 400 Besucher an.

Boostedt | Afrika hat viele Facetten: Einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Lebens im Kongo bekamen die mehr als 400 Besucher des Afrika-Tages, den die Boostedter Bartholomäus-Kirchengemeinde und der Kulturförderverein am Sonntag im Hof Lübbe organisiert hatten.

Nach dem Gottesdienst und dem gemeinsamen Mittagessen galt das Interesse der Gäste den von zahlreichen Bildern begleiteten Vorträgen der Kongo-Reisenden Pastor Thomas Lemke, Cay Nebendahl (Internist) und Schulleiterin Dagmar Drummen, die im November in die Partnergemeinde Kinkondja (800 Kilometer nördlich von Lubumbashi in Katanga) gereist waren.

Die drei hatten jede Menge Informationen über den Schulbau, das Leben der Frauen, aber auch über die Entwicklungen in der Gemeinde im Gepäck. Begeistert von der 14-tägigen Reise waren alle drei. Doch insbesondere Dagmar Drummen, die zum ersten Mal nach Afrika reiste, war anzumerken, wie tief sie die Erlebnisse und Begegnungen berührt hatten. „Die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen war überwältigend. Die Frauen haben mich überallhin mitgenommen. So viele Erfahrungen in so kurzer Zeit kann man kaum fassen. Diese Reise wird noch lange in mir nachwirken“, erklärte sie.

„Afrika kann man aus so vielen Blickwinkeln betrachten, und es ist toll für die Besucher, dies zu sehen“, freute sich auch Thomas Lemke, der ebenso wie seine Reisegefährten nicht müde wurde, die zahlreichen Fragen der Besucher zu beantworten.

Am Abend schließlich fand der Tag mit dem ausverkauften Konzert von Folarin Omishade, seinem Chor sowie einer großartigen Begleitband seinen fröhlichen Höhepunkt. Eingeladen hatte dazu der Kultur- und Förderverein Hof Lübbe. „Das war eine tolle Gelegenheit, einmal etwas ganz anders auf die Bühne zu bringen. Uns hat es einen Riesenspaß gemacht“, lautete am Ende nicht nur das Fazit der Vorsitzenden Brigitte Gattermann. Auch das Publikum feierte die sympathischen Künstler, deren Musik im Nu die Herzen eroberte und Lust auf Mitklatschen und Mittanzen machte. Zum Programm der Gruppe gehörten moderne Gospels ebenso wie traditionelle afrikanische Lieder, die erkennen ließen, wie intensiv in Afrika der tief verwurzelte Glaube mit Musik gefeiert wird. Deshalb waren sich beim Schlusslied „O happy Day“ auch alle einig: Passender hätte dieser tolle Afrika-Tag nicht enden können.  

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