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AFD-Kandidat fordert mehr Polizei für Neumünster

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nachdem die vier Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters letzte Woche offiziell zugelassen worden sind (der Courier berichtete), hat der von der Alternative für Deutschland (AFD) unterstützte Sven Schmidt (41) am Montagabend kurzfristig zu einer ersten Wahlveranstaltung geladen. Ein Dutzend Interessierte kam ins Kiek In, um sich die Pläne für Neumünster von ihm anzuhören. Schmidt tritt bei der Wahl am 10. Mai als Einzelbewerber an.

Ein Kernziel des studierten Ökonoms ist die direkte Beteiligung der Bürger an politischen Prozessen. „Mehr Bürgernähe und Demokratie“ kann sich Schmidt zum Beispiel durch ein bis zwei Bürgerentscheide im Jahr vorstellen. Als Oberbürgermeister möchte der zur Zeit in Scharbeutz lebende Beamte „ein Botschafter der Stadt“ sein und sieht die Aufgabe der Stadt als „Dienstleister am Bürger.“ Zu diesem besonderen Amt befähige ihn seine berufliche Erfahrung: „Ich habe viel Führungserfahrung in großen Organisationseinheiten und bringe ökonomischen Sachverstand mit.“

Im Anschluss an die Erläuterungen der Vorhaben kamen die Bürger zu Wort, die insbesondere das Thema Sicherheit umtrieb. Ein Hauseigentümer aus Neumünster beklagte die große Kriminalitätsrate und die unterrepräsentierte Polizei. Die Erhöhung der Polizeipräsenz ist für den in Neumünster geborenen Schmidt eine weitere Kernforderung. Eine andere Frage richtete sich an den Umgang mit „problematischen Jugendlichen“, wobei der vierfache Vater Schmidt sowohl auf Präventionsarbeit als auch Opferschutz setzt.

Für Unmut sorgte außerdem die in diesem Jahr abgesagte Podiumsdiskussion, bei der die Oberbürgermeister-Kandidaten den Bürgern üblicherweise Rede und Antwort stehen. Fragen zum Thema Einwanderung Asylsuchender gab es nicht.

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