Brachenfeld-Ruthenberg : Ärger um tiefe Pfützen

Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums besserten gestern den Haartkoppelweg mit einem Kiesgemisch aus. Die Arbeiten sollen heute abgeschlossen werden.
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Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums besserten gestern den Haartkoppelweg mit einem Kiesgemisch aus. Die Arbeiten sollen heute abgeschlossen werden.

Erst nach vielen Beschwerden wird der Haartkoppelweg in diesen Tagen ausgebessert. Stadtteilvorsteher beklagt fehlende Kommunikation in der Verwaltung.

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16. Januar 2014, 06:00 Uhr

Einerseits ist Uwe Holtz froh, dass nun die Schäden am Haartkoppelweg endlich beseitigt werden. Doch den Stadtteilvorsteher von Brachenfeld-Ruthenberg stört der lange Zeitraum seit den ersten Beschwerden über den schlechten Zustand des Fußgänger- und Radfahrweges hinter dem Südfriedhof bis zur Ausbesserung. „Über ein halbes Jahr ist gar nichts passiert. Die Anfragen aus dem Stadtteilbeirat wurden von der Verwaltung noch nicht einmal beantwortet“, beklagt Holtz.

Seinen Angaben zufolge waren die tiefen Pfützen, aber auch die defekte Beleuchtung und der schlechte Zustand der Schilder am Haartkoppelweg bereits zweimal Thema in dem Gremium. Beide Male sei eine entsprechende Nachricht an die Stadt gegangen. „Gemeldet hat sich niemand“, so Holtz. Erst ein Brief von SPD-Ratsherr Bernd Delfs an Stadtrat Oliver Dörflinger vom 8. Januar brachte den Stein wohl ins Rollen. Die Wege seien gerade in der Dunkelheit gefährlich. „Fußgänger und Radfahrer rutschen beim Versuch, diese Hindernisse zu umgehen, aus und stürzen“, schrieb Delfs. Ärger sei vorprogrammiert.

Gestern begannen Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums nun damit, die tiefen Pfützen mit einem Kiesgemisch auszubessern. Laut Heiner Feilke, Abteilungsleiter Grünflächen, sollen kurzfristig auch die Lampen repariert und die Beschilderung gereinigt oder ausgetauscht werden. „Wir prüfen, ob der Weg im Sommer grundsätzlich saniert wird“, sagte Feilke.

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