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Beirat Böcklersiedlung : Ärger um die Lötzener Straße

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Schulelternbeiratsvorsitzende der Böcklerschule beklagt im Stadtteilbeirat den schlechten Zustand der Straße.

Zentrales Thema bei  der Stadtteilbeiratssitzung Böcklersiedlung-Bugenhagen am Donnerstagabend   war eigentlich die „kleinräumige Bevölkerungs- und Haushaltsprognose von 2012 bis 2030“. Für Ärger sorgte dann aber auch der Zustand der Lötzener Straße.

Zunächst aber stellte Volker Otzen, Mitglied der Geschäftsstelle Demografie, die Demografieprognosen vor. Er  resümierte: „Die Altersstruktur in Neumünster wird sich erheblich ändern, und die Stadt wird Einwohner verlieren.“ Die Böcklersiedlung stehe im Vergleich mit anderen Stadtteilen aber ganz gut da.

„In der Böcklersiedlung wohnen schon jetzt viele alte Menschen. Ein Generationswechsel wird stattfinden“, sagte er. Zudem habe die Böcklersiedlung den Vorteil, dass zwei Baugesellschaften vor Ort aktiv seien. „Die haben sehr viel Geld investiert. Der Wohnraum in der Böcklersiedlung ist attraktiver geworden. Private Hausbesitzer stecken in der Regel erst dann Geld in ihre Immobilie, wenn sie die gar nicht mehr vermietet bekommen, wie es leider im Vicelinviertel zum Teil der Fall ist“, meinte Volker Otzen weiter.

Der Stadtteilbeiratsvorsitzende Rolf Schaks (SPD) teilte mit, dass die Baugesellschaften den Bau von seniorengerechten Wohnungen forcieren werden. Laut Otzen sei das auch genau der richtige Weg, da der Bedarf steigen werde. „Wir werden nicht baden gehen, es ist jetzt nur die Zeit der Älteren“, war sein Schlusswort.

Im weiteren Verlauf der Versammlung teilte Schaks den Zuhörern mit, dass viele Baustellen im Stadtteil geplant seien. „Nur die Kanal- und Deckensanierung der Lötzener Straße wurde erneut verschoben“, sagte er  – sehr zum Ärger von Tanja Luttmann, Schulelternbeiratsvorsitzende an der Böcklerschule, und ihrer Stellvertreterin Karina Stäker.

„Die desolate Lötzener Straße ist als Schulweg nicht mehr  zumutbar“, monierten sie. Außerdem beklagten die beiden   die mangelnde Beschilderung in der Nachbarschaft mit dem Hinweis auf die Schule. Es sei für die Kinder einfach zu gefährlich. Noch dazu würden viele Eltern mit ihren Autos das Gefährdungspotenzial an der Schule verstärken. „Wenn sie gegen Mittag ihre Kinder abholen, herrschen hier chaotische Verhältnisse“, erklärten sie und baten den Stadtteilbeirat, sich der Probleme anzunehmen.

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erstellt am 24.Mai.2014 | 06:15 Uhr

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