Aukrug : Acht Musiker leben den Blues

Beim traditionellen Osterfrühschoppen des Kulturfördervereins Aukrug heizte die „Second Life Bluesband“ aus Hamburg den 100 Besuchern im Tivoli ordentlich ein.
Beim traditionellen Osterfrühschoppen des Kulturfördervereins Aukrug heizte die „Second Life Bluesband“ aus Hamburg den 100 Besuchern im Tivoli ordentlich ein.

Beim Osterfrühschoppen begeisterte die „Second Life Bluesband “ 100 Besucher im Aukruger Tivoli.

shz.de von
30. März 2016, 09:00 Uhr

Aukrug | Beim traditionellen Frühschoppen des Kulturfördervereins Aukrug ging am Ostermontag mit der „Second Life Bluesband “ so richtig die Post ab. Den gut gelaunten Musikern war keineswegs anzumerken, dass sie teils bereits um 4.30 Uhr aufstehen mussten, um ihr Konzert im Aukruger Tivoli zu spielen.

Ausgeschlafen und begeistert von der kraftvollen, musikalisch hochklassigen Darbietung der achtköpfigen „Gang“ zeigte sich auch das rund 100-köpfige Publikum. Und mit Titeln wie „Moving on“, „Motorcycle Mama“ und (passend zum Feiertag) „Mary had a little Lamb“ dauerte es schließlich auch nicht mehr lange, bis die ersten Gäste ihre Plätze verließen, um dann zu tanzen oder zumindest hingerissen im Rhythmus mitzuwippen.

Die Hamburger Formation, die bereits seit 1968 in wechselnder Besetzung besteht, bot mit Bianca Franz und Nick Meier (Gesang), Peter Jago und Holger Reusch (Gitarre), Gerd Riebesehl (Hammondorgel, Mundharmonika), Thomas Gebs (Mundharmonika) sowie Hans-Jürgen Klein am Schlagzeug und Bernd Matthias am Bass einen vielseitigen Querschnitt durch die Bluesmusik. Dabei fehlten weder „Cocaine“ von J. J. Cale und „Hoochie Coochie Man“ von Willie Dixon noch der „Ginhouse Blues“ von Fletcher Henderson oder „Tulsa time“ von Danny Flowers.
„Eine hervorragende Mischung“, „Einfach großartig“ und „Da ist richtig Druck auf dem Kessel“ lauteten denn auch nur einige der lobenden Kommentare aus dem Publikum.

Zufrieden mit der positiven Resonanz zu ihrer Auswahl zeigten sich auch die Veranstalter. „Für uns ist die Qualität der Künstler wichtig. Die Band auf der Bühne soll eine gute Show bieten. Deshalb ist es uns auch nicht so wichtig, ob sich daran nun 100 oder 150 Zuhörer erfreuen“, erklärte Johannes Carstens (59), der im März, nach 23 Jahren als Vorsitzender des Vereins, nun an der Seite vom neuen Vorsitzenden Marco Pahlke (43) dessen Stellvertretung inne hat.

Die nächste Veranstaltung der Kulturförderer findet am 25. Juni in der Aukruger Kirche statt. Zu hören ist dort die „Jeanine Vahldiek Band“, bei der Harfe, Gesang und Percussion zu einem besonderen Sound verschmelzen.  

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