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Holsteinischer Courier

22. Oktober 2017 | 12:24 Uhr

Wasbek : Abwasser mehr als doppelt so teurer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wasbeker müssen ab Januar tiefer in die Tasche greifen.

Wasbek | Um fast 120 Prozent sollen die Abwassergebühren in Wasbek ab dem 1. Januar erhöht werden. Die Schraube wird von 0,82 Euro auf 1,79 Euro pro Kubikmeter angezogen. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses einvernehmlich am Mittwoch im Gemeindezentrum aus.

Die Gebühren müssen immer kostendeckend berechnet werden. Vor zwei Jahren wurden die Kosten fürs Abwasser in Wasbek deswegen von 1,12 Euro auf 0,82 Euro pro Kubikmeter wegen eines angehäuften Guthabens von rund 200 000 Euro gesenkt.

Doch das laufende Rechnungsjahr schließt nach Aussage des Ausschussvorsitzenden Michael Hollerbuhl mit einem Minus von 28 500 Euro ab. Die Unterhaltungskosten waren 50 000 Euro teurer als geplant, und dazu kommt ein von der Stadt Neumünster berechneter Mehrverbrauch von 52 700 Kubikmetern im Vergleich zum vorigen Jahr beim Abwasser. Um eine kostendeckende Gebühr für die nächsten drei Jahre zu erheben, müssen die Gebühren erhöht werden.

Den Wasbekern wurde in 2013 ein Gesamtverbrauch von 62 300 Kubikmetern angerechnet. Für dieses Jahr sind rund 115 000 Kubikmeter in Rechnung gestellt. Jetzt soll die Ursache für diesen Anstieg gefunden werden. Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff (CDU) sprach von möglichen Fremdeinleitungen, die aufzuspüren sind. Möglich ist es auch, dass – wie schon einmal vor einigen Jahren geschehen – ein kaputter Abwasserzähler den Wasbekern einen höheren Verbrauch beschert hat.

Außerdem wurde über die Aalbekbrücke gesprochen. Kopfzerbrechen bereitet den Ortspolitikern das marode Brückenbauwerk an der Hauptstraße. Für die Sanierung sind bereits 70 000 Euro im Haushaltsentwurf für 2015 eingestellt.

Ob das Geld für die Sanierung reicht, wird der Bauausschuss am kommende Dienstag, 18. November, ab 19.30 Uhr, im Gemeindezentrum erörtern. Wie der Vorsitzende des Fachausschusses, Reiner Großer, mitteilte, werden dann mehr Fakten zum Thema auf dem Tisch liegen.



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