Energieeffizienz-Zentrum : Abschlussbericht zum Klimakonzept

Fachgespräche: Ute Obel (Abteilungsleiterin Natur und Umwelt, von links), Arne Lewandowski (Stadtplanung und Stadtentwicklung) und Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras tauschten sich bei der Abschlusspräsentation des städtischen Klimaschutzkonzeptes im Energieeffizienz-Zentrum aus.
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Fachgespräche: Ute Obel (Abteilungsleiterin Natur und Umwelt, von links), Arne Lewandowski (Stadtplanung und Stadtentwicklung) und Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras tauschten sich bei der Abschlusspräsentation des städtischen Klimaschutzkonzeptes im Energieeffizienz-Zentrum aus.

Zahlreiche Maßnahmen und Projekte sollen zur Reduktion klimarelevanter Emissionen in Neumünster beitragen.

shz.de von
18. Januar 2015, 17:35 Uhr

Neumünster | Rund 40 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft sowie privat Interessierte nahmen am Mittwochabend an der Abschlussveranstaltung zu den vorangegangenen Klimakonzeptkonferenzen der Stadt (der Courier berichtete) im Schleswig-Holstein Energieeffizienz-Zentrum (SHeff-Z) teil.

Vorgestellt wurde hier der Abschlussbericht, in dem zahlreiche Maßnahmen und Projekte benannt wurden, die bis ins Jahr 2030 beziehungsweise 2050 zur Reduktion klimarelevanter Emissionen in Neumünster beitragen sollen. Zu den formulierten Zielen gehören unter anderem die Installation eines Carsharings-Systems (mehrere Nutzer bedienen sich eines Autos), Imagekampagnen für das Fahrradfahren sowie die stetige energetische Verbesserung der städtischen Liegenschaften.

Der Wärmebedarf soll bis zum Jahr 2030 um 24 Prozent (gemessen am Referenzjahr 2012), reduziert werden. Dabei sollen die Haushalte und kommunalen Liegenschaften 30 Prozent und die Wirtschaft 13 Prozent ihres Wärmeverbrauchs einsparen. Und der Stromverbrauch soll um stattliche 20 Prozent sinken. Allein beim Treibstoffverbrauch soll wegen des zu erwartenden steigenden Mobilitätsbedarfs lediglich eine Reduktion von zwei Prozent im Konzept festgeschrieben werden.

„Für Neumünster ist es schwer, klimaneutral zu werden. Aber wir wollen unsere Stadt mit diesen ambitionierten Zielen zukunftsfähig machen“, erklärte dazu Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras.

Damit das lokale Klimaschutzkonzept tatsächlich umgesetzt werden kann, will Tauras zudem die Position eines Klimaschutzmanagers in der Verwaltung installieren.

Das Konzept sowie auch die Schaffung der aus Bundesmitteln geförderten Stelle werden nun Ende März auf der Tagesordnung der Ratsversammlung stehen.

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