zur Navigation springen

Museum Tuch+Technik : Abschied vom Museum: Karin Ruhmöller geht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Museumspädagogin geht aus persönlichen Gründen nach Westfalen / Sie war maßgeblich am Aufbau beteiligt

Neumünster | Die Museumspädagogin Karin Ruhmöller (47) hat ihre Stelle im Museum Tuch + Technik gekündigt und verlässt Neumünster Mitte Juni. Sie nennt rein persönliche Gründe und tritt zum 1. Juli die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Museumspädagogin beim LWL-Freilichtmuseum Hagen an. Das ist ein Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik. Träger ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Der Abschied fällt ihr nach eigenem Bekunden nicht leicht: „Das Museum Tuch + Technik ist mir ans Herz gewachsen“, sagt sie. Karin Ruhmöller war seit November 2005 bei der Stiftung Museum, Kunst und Kultur der Stadt Neumünster beschäftigt und maßgeblich am Aufbau und dem Betrieb des Museums beteiligt. Sie hat die Einrichtung der Dauerausstellung begleitet, vor allem aber den Bereich Bildung und Vermittlung als engagierte Museumspädagogin auf- und ausgebaut, wie das Museum gestern mitteilte.

„Es war schön und wohl auch einmalig, am Aufbau eines neuen Museums mitzuwirken, eigenständig mit viel Handlungs- und Ideenspielraum arbeiten zu dürfen und tolle Kooperationen auf die Beine zu stellen. Das hat Neumünster für mich immer ausgezeichnet“, sagt sie. Dennoch freue sie sich auf die neue Herausforderung in Nordrhein-Westfalen. „Das LWL-Freilichtmuseum Hagen ist ein großes spannendes Haus, ich habe dort eine tolle Aufgabe.“ Und ein bisschen Heimkehr ist der Umzug auch: Karin Ruhmöller zieht nicht nur wieder in die Nähe ihrer in Münster lebenden Familie, sondern kehrt auch zu den beruflichen Wurzeln zurück: Von 2001 bis 2003 hat sie ihr Volontariat in Hagen absolviert.

Die Stelle der Museumspädagogin im Tuch + Technik wird neu besetzt. Das Bewerbungsverfahren läuft.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen