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IHK-Bundessieger : Abi, bester Azubi und jetzt Student

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nils-Hendrik Protz (22) ist Deutschlands bester Kaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen. Der IHK-Bundessieger lernte bei GLS.

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erstellt am 12.Dez.2016 | 15:00 Uhr

Neumünster | Die Ausbildung zum Kaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen dauert im Regelfall drei Jahre. Nils-Hendrik Protz (22) verkürzte auf zwei Jahre und schloss die Prüfung mit einer Note von 95 Prozent ab. Das war nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern bundesweit Spitze. Nach der Ehrung der Landesbesten durch die Industrie- und Handelskammer in Neumünster folgte jetzt im Berliner Maritim-Hotel die Auszeichnung als Bundessieger.

Der gebürtige Neumünsteraner wohnt in Gadeland und machte vor drei Jahren an der Holstenschule sein Abitur. Danach ging es mit einem „Work and Travel“-Visum nach Neuseeland. „Ich bin gereist, habe gejobbt und bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass eine Ausbildung das Richtige ist“, sagt Nils-Hendrik Protz. Den Ausbildungsbetrieb fand er bei General Logistics Systems am Donaubogen im Industriegebiet Süd.

Der Paketdienstleister entstand 1989 als German Parcel. „Einer der Altgesellschafter war Voigt“, erläutert Depot-Manager Werner Lieger. Im Jahr 2002 wurde German Parcel an die britische Royal Mail verkauft und heißt seitdem GLS. In Neumünster beschäftigt das Unternehmen 100 eigene Mitarbeiter und etwa 120 Fahrer.

Nils-Hendrik Protz ist der erste Bundessieger bei General Logistics Systems. „Darauf sind wir natürlich sehr stolz“, sagt Werner Lieger. Ein Kaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, kurz KEP, macht alles, was mit der Paketlogistik zu tun hat. Das Spektrum reicht von der Fahrerabfertigung bis hin zur Kundenbetreuung.

Doch das macht Nils-Hendrik Protz zurzeit nur noch aushilfsweise. „Ich habe Mitte Oktober ein BWL-Studium an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel begonnen“, nennt er die Begründung. „Leider“, sagt GLS-Manager Lieger. Karrierechancen im international tätigen Unternehmen GLS gebe es genug. „Da tut sich immer was für gute Leute“, so Lieger.

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