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Boostedt : Ab April soll die Twiete saniert werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In drei Abschnitten soll die Straßenerneuerung erfolgen.

von
erstellt am 28.Jan.2016 | 14:00 Uhr

Boostedt | Nach 15 Jahren Aufschub soll die Sanierung der Twiete nun im April endlich starten. Diesen Beschluss fasste der Boostedter Wege-, Werk- und Umweltausschuss auf seiner Sitzung am Montagabend, bei der das beauftragte Ingenieurbüro die Pläne vorgestellte.

Erneuert werden demnach die Fahrbahndecke und Gehwege sowie in Teilen die Regenwasserleitung und Schmutzwasserhausanschlüsse. Die Arbeiten auf der rund 1000 Meter langen Strecke sollen sieben Monate andauern. Geplant sind drei Bauabschnitte, die auf einer Länge von 130 Metern zwischen der Einmündung der Neumünsterstraße und dem Kiefernweg beginnen. Der zweite Teil betrifft die Strecke Kiefernweg bis Schlesienstraße (200 Meter), und der dritte Abschnitt reicht schließlich von der Schlesienstraße bis zum Dorfring (670 Meter). „Der erste Abschnitt wird asphaltiert. Aber ab der Schlesienstraße soll die Straße gepflastert werden, um die möglicherweise durch die Hanglage bedingten permanent auftretenden Risse in der Fahrbahn zu vermeiden“, erklärte Niels Thomsen aus dem Bauamt.

Geplant ist eine Fahrbahnbreite von 5,5 Metern. Die Gehwege, die ein rotes Pflaster erhalten sollen, variieren dagegen zwischen 1,5 und 2,5 Metern Breite. Die Kosten für die Sanierung wurden mit insgesamt 960 000 Euro beziffert. „Diese muss die Gemeinde alleine tragen. Die Anlieger können nicht beteiligt werden, da es sich um eine Sanierung und nicht um grundlegende Verbesserung der Straße handelt, erläuterte Thomsen.

Ebenfalls allein aus der Gemeindekasse muss der vom Ausschuss empfohlene Umbau der Lampen am Fahrradweg zwischen dem Kreisel und der Einfahrt zur Erstaufnahmestelle (der Courier berichtete) bezahlt werden. „Die vorhandenen fünf Laternen sollen von Boostedt aus gesehen auf die rechte Seite versetzt werden. Eine zusätzliche Leuchte soll außerdem im Bereich der Querungshilfe installiert werden“, berichtete Thomsen. Insgesamt koste der Umbau rund 12 000 Euro. Da diese Investition bisher nicht im Haushalt vorgesehen ist, stellt sie eine außerplanmäßige Ausgabe dar, die erst im Finanzausschuss beraten und von der Gemeindevertretung genehmigt werden muss.

Um eine Laterne erweitert wird zudem die Straßenbeleuchtung an der Friedrichswalder Straße/Ecke Vosskoppel. Weiterhin unklar bleibt dagegen, ob sich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Versorgung der Schule rechnet. Doch den Empfehlungen des Energieberaters zufolge lohnt sich ein BHKW nur, wenn die Schule im Vorfeld energetisch saniert werden würde. Für den Altbau aus den 60er-Jahren wurde sogar der Abriss empfohlen. Das Gutachten wird in den Fraktionen beraten.  

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