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Wasbek : Aalbekbrücke: Der Fußweg ist gesperrt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Toleranzwerte sind um das Vierfache überschritten. Jetzt soll auch der Beton in der Hauptbrücke untersucht werden.

Wasbek | Der Geh- und Radweg an der Wasbeker Hauptstraße in Richtung Meierei über die Aalbekbrücke ist zunächst für sechs Monate gesperrt. Der Weg ist nicht mehr verkehrssicher.

Das Bauwerk war auch Thema auf der Sitzung des Bauausschusses unter dem Vorsitz von Rainer Großer. Im Juni war dort schon einmal darüber beraten worden, nachdem Experten der Stadt Neumünster das rund 50 Jahre alte Brückenbauwerk unter die Lupe genommen hatten. Ihr Urteil lautete: Die Stand- und Verkehrssicherheit des Gehwegs ist erheblich beeinträchtigt und erfordert eigentlich sofortige Maßnahmen. Besonders baufällig sind Beton und Konsolen, auf denen die Fertigteilträger des im Jahr 1972 einseitig angebauten Gehweges aufliegen. Die Schwachpunkte waren damals allerdings nach Auffassung der Ortspolitiker noch nicht so gravierend, dass eine Sperrung in Betracht gezogen werden musste.

Es wurde ein Statiker beauftragt, sich den betreffenden Brückenteil genauer anzuschauen. Die Toleranzwerte werden um das Vierfache überschritten. Darum zogen die zuständigen Mitarbeiter der Stadt Neumünster jetzt die Notbremse: Der 2,50 Meter breite Geh- und Radweg darf in den kommenden sechs Monaten nicht benutzt werden. Fußgängern und Radfahrern wurde ein Notweg über die Brücke zugewiesen. Der Weg ist durch Baken abgesichert, die jedoch den Autofahrern teils die Sicht nehmen nehmen und dazu führen, dass im Begegnungsverkehr der aus Richtung Meierei kommende Autofahrer auf den Gehweg der entgegengesetzten Fahrbahnseite ausweichen muss.

Als Alternative in Betracht gezogen wurde unter anderem, Fußgänger und Radfahrer auf die intakte Fahrbahnseite zu lenken, um die volle Breite für den Verkehr nutzen zu können. In Kürze soll es eine Probebohrung im Hauptbrückenbauwerk geben, die Aufschluss darüber geben soll, wie der Beton beschaffen ist.

Außerdem wurde auf der Sitzung über die Modernisierung oder einen Neubau der Sporthalle gesprochen. Die jetzige Halle aus dem Jahr 1972 in einer Größe von 228 Quadratmetern und im Besitz des Schulverbandes entspricht nicht mehr den Anforderungen. Darin waren sich alle einig. Nach Angaben des Schulverbandes, zu dem Padenstedt, Arpsdorf, Ehndorf und Wasbek gehören, reicht bei 200 Schülern eine Ein-Feld-Turnhalle, die auch als Mehrzweckhalle genutzt werden kann. Neben einem Neubau am gleichen Standort wäre auch eine Modernisierung denkbar und kostenmäßig zu prüfen.

Die Beratungen im Bauausschuss schlossen mit der Empfehlung an den Gemeinderat, im Interesse der örtlichen Sportvereinsmitglieder sowie der schulischen Belange eine 22 mal 44 Meter große Zwei-Feld-Halle zu bauen.

Über Geld wurde noch nicht gesprochen. Damit wird sich der Finanzausschuss beschäftigen, der am Mittwoch, 10. September, ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum tagt.









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