Wasbek : Aalbekbrücke bekommt eine Holzstütze

Gundula Schuhmacher (von links), der Wasbeker Bauausschussvorsitzende Rainer Großer und Ingenieur Thomas Iwers  nehmen die sanierungsbedürftige Brücke über den Aalbek unter die Lupe.
Gundula Schuhmacher (von links), der Wasbeker Bauausschussvorsitzende Rainer Großer und Ingenieur Thomas Iwers nehmen die sanierungsbedürftige Brücke über den Aalbek unter die Lupe.

Bis Ende nächster Woche soll die Sperrung beseitigt sein. Der Beton des Bauwerks wurde auf weitere Mängel untersucht.

shz.de von
10. September 2014, 17:00 Uhr

Wasbek | Seit rund einer Woche ist der Geh- und Radweg der Hauptstraße in Richtung Meierei über die Aalbekbrücke gesperrt (der Courier berichtete). Ausschlaggebend für die auf sechs Monate ausgelegte Teilsperrung ist der marode Zustand der Fertigteilträger aus Stahl und Beton, auf dem der acht Meter lange Straßenteil lagert.

Fußgängern und Radfahrern wurde ein Notweg über die Brücke zugewiesen. Da das Areal durch Baken abgesichert ist, wurde die Brückenfahrbahn dadurch so verengt, dass im Begegnungsverkehr immer wieder Autofahrer auf den Gehweg der entgegengesetzten Fahrbahnseite ausweichen mussten. Gestern trafen sich Vertreter der Polizei und der Verkehrsaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde zusammen mit Gundula Schuhmacher von der Stadtverwaltung Neumünster und Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff, um vor Ort zu sehen, wie der Bereich gesichert werden kann. Alle Fußgänger könnten die noch intakte Brückenseite nutzen, damit die Autofahrer wieder die ganze Fahrbahnbreite haben. Doch es wurde folgende Lösung bevorzugt: Der sanierungsbedürftige Geh- und Radweg bekommt eine zusätzliche Holzkonstruktion, die aus massiven 20 mal 30 Zentimeter dicken Balken besteht. Das Stützwerk macht eine sichere Begehung wieder möglich. „Diese Lösung gibt uns die nötige Sicherheit für die weitere Planung und Sanierung des Brückenüberweges“, sagte Gundula Schuhmacher. Ende nächster Woche werden alle Sperrmaßnahmen beseitigt sein.

Darüber hinaus wurde gestern auch unter Leitung des Ingenieurs Thomas Iwers aus Elmshorn ein Bohrkern aus dem Hauptbrückenteil gezogen. „Die Untersuchungsergebnisse werden zeigen, ob das Tausalz über die Jahre den Beton angegriffen ist“, erklärte der Fachmann. In 14 Tagen werden die Ergebnisse vorliegen. Dann wird sich zeigen, was für ein Sanierungsprogramm aufgelegt werden muss. Wenn es die Wasbeker hart trifft, können bis zu 200 000 Euro fällig werden.





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