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Zehn Verletzte am Sonntag : A7: Gaffer lösen Unfall und Verkehrs-Chaos aus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In knapp drei Stunden ereigneten sich zwischen Bad Bramstedt und Großenaspe drei Unfälle. Die Autobahnpolizei war im Dauereinsatz.

shz.de von
erstellt am 29.Jun.2015 | 05:00 Uhr

Grossenaspe | Ein vergleichsweise harmloser Unfall auf der A7 zwischen Bad Bramstedt und Großenaspe hat am Sonntagmittag eine ungeahnte Kettenreaktion ausgelöst. Bei zwei Folge-Unfällen wurden insgesamt neun Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Der Sachschaden beträgt an die 100.000 Euro.

Gegen 9.40 Uhr war ein Fahrzeug in Fahrtrichtung Neumünster aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts in die Leitplanke gefahren. Der Fahrer blieb unverletzt. Allerdings bildete sich nach Auskunft der Autobahnpolizei auf der Gegenfahrbahn Richtung Hamburg durch Gaffer ein Stau. Der Fahrer eines Seats aus dem Kreis Plön erkannte um 10.56 Uhr die Situation zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das Stauende. Dabei schob er einen Skoda aus dem Kreis Segeberg, einen VW aus Kassel und einen Audi aus Mettmann aufeinander. Fahrer und Beifahrer im Seat sowie der Fahrer des Skodas kamen verletzt ins Krankenhaus. Weil die A7 dort im Baustellenbereich verengt ist und keine Rettungsgasse gebildet werden kann, mussten sich die Einsatzkräfte aus Großenaspe und Bad Bramstedt über das Baufeld zur Unfallstelle vortasten. Die Autobahn wurde kurzfristig voll gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise auf bis zu zehn Kilometer.

Auf der Umleitungsstrecke in Brokenlande kam es dann um kurz nach 12 Uhr zum folgenschwersten Unfall. Auf der Kreuzung Hamburger Chaussee/Glindam/Brokstedter Straße (Foto) krachten ein VW aus dem Kreis Pinneberg und ein BMW aus dem Kreis Segeberg fast frontal ineinander. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte ein Fahrzeug aus Hardebek kommend die Landesstraße Richtung Großenaspe überqueren und übersah dabei ein Fahrzeug aus Richtung Wiemersdorf. Sieben Personen wurden durch den Zusammenprall verletzt, darunter zwei Kinder. Als erstes vor Ort war auch hier die Autobahnpolizei. Rettungswagen aus Bad Bramstedt und Neumünster sowie die Einsatzkräfte aus Großenaspe eilten zu Hilfe.

Kurzfristig waren durch die Unfälle in Neumünster keine Rettungswagen mehr verfügbar. Zu einem Einsatz auf dem Gelände von Voigt Logistik im Industriegebiet Süd flog daher der Rettungshubschrauber.

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