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Baustelle Neumünster Nord : A7-Ausbau: Aus Richtung Norden wird es eng

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wegen der Bauarbeiten an der Autobahnauffahrt Nord wird der Verkehr per Ampel gesteuert. Die Arbeiten dauern bis in den Oktober

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erstellt am 12.Feb.2015 | 06:45 Uhr

Neumünster | Berufstätige Autofahrer, die aus dem Norden nach Neumünster einpendeln, müssen in den kommenden Monaten viel Geduld mitbringen – oder weite Umwege in Kauf nehmen. Sowohl die Autobahnabfahrt Neumünster- Nord als auch die Landesstraße aus Richtung Rendsburg (früher B 205) werden voraussichtlich bis in den Oktober hinein zum Nadelöhr.

Der Grund: Die Stadt startet mit dem Ausbau der Anschlussstelle an das neue Gewerbegebiet Nord – direkt vis-à-vis der Autobahnauffahrt in Richtung Flensburg. Gleich sechs Fahrspuren wollen die Planer auf dem neuen Kreuzungsarm unterbringen. Weil die Bauarbeiter dabei auch die Kreuzung selbst anfassen müssen, wird der Verkehr auf dem Autobahnzubringer selbst von zwei auf eine Fahrspur je Richtung verengt. Sowohl Autofahrer auf dem Zubringer als auch von der Autobahn kommende Fahrzeuglenker (sowohl aus Richtung Hamburg als auch Flensburg) müssen sich ab heute auf Ampelverkehr einstellen.

„Das ist unumgänglich, weil wir auch die Kreuzung selbst umbauen beziehungsweise erweitern müssen“, erläuterte gestern Gundula Schuhmacher vom Fachdienst Tiefbau. So soll die komplette Kreuzung um etwa fünf Meter Richtung Norden verbreitert werden, um Platz für die neuen Abbiegespuren aus Richtung Rendsburg und Neumünster in das neue Gewerbegebiet zu gewinnen. Die Verbreiterung der Fahrbahnen wiederum hat zur Folge, dass auch die Kanalisation unter der Straße angepasst werden muss. „Wir werden also auch in die Tiefe gehen“, kündigte Gundula Schuhmacher an. Autofahrer, die regelmäßig die Kreuzung passieren, müssen sich darauf einstellen, dass die Fahrspuren im Laufe der Bauarbeiten mehrmals verlegt werden.

Die Baustellenampeln sollen den Autofahrern einerseits mehr Übersicht im Baustellenbereich verschaffen, andererseits auch Rückstaus auf der Autobahnabfahrt vermeiden. „Staut sich der Verkehr in der Abfahrt aus Richtung Hamburg zu stark zurück, können wir gegebenenfalls längere Grünphasen geben“, erklärte Gundula Schuhmacher.

Auch die Autobahnabfahrt selbst soll verbreitert werden. Im Endausbau sollen von der Abfahrt aus Richtung Hamburg gleich zwei Geradeausspuren in das neue Gewerbegebiet führen. Umgekehrt wird es von der neuen Ausfahrt aus dem Gewerbegebiet zwei Linksabbiegespuren geben. Die Planer gehen dabei davon aus, dass der Großteil des Verkehrs ins neue Gewerbegebiet vor allem aus dem Süden anrollt.

Wie belastbar die neue Baustelle im Stadtnorden tatsächlich ist, wird sich spätestens im Sommer herausstellen: Die Planer haben bereits angekündigt, dass der Autobahnverkehr wegen des Ausbaus der A 7 voraussichtlich an drei Wochenenden durch die Stadt umgeleitet werden muss. Der Verkehr rollt dann voraussichtlich durch die Baustelle an der Anschlussstelle Nord.

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