Unfall : A 7: Kilometerlange Staus durch brennenden Pkw

Feuerwehrleute sprühen Wasser in das noch qualmende Autowrack, das auf der Autobahn in Flammen aufgegangen war.   
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Feuerwehrleute sprühen Wasser in das noch qualmende Autowrack, das auf der Autobahn in Flammen aufgegangen war.  

Feuerwehr rückte von zwei Seiten an, um denBrand in dfer Baustelle auf jeden FaLL zu erreichen

shz.de von
07. Juni 2016, 08:15 Uhr

Neumünster | Ein brennender Wagen hat gestern am frühen Nachmittag den Verkehr auf der Autobahn zusammenbrechen lassen und auch der Feuerwehr Probleme bereitet. In beide Fahrtrichtungen kam es zu kilometerlangen Staus, die sich erst am frühen Abend wieder auflösten.

Der Wagen war kurz nach 13 Uhr in Fahrtrichtung Nord in Höhe der Brücke Prehnsfelder Weg aus unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Insassen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die tiefschwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

Weil die Unfallstelle in der Baustelle liegt, hatte die Feuerwehr zunächst große Probleme, den Brandort zu erreichen. Ein Löschfahrzeug blieb hoffnungslos stecken, weil sich keine Rettungsgasse bildete. Ein Feuerwehrwagen auf der Gegenfahrbahn erreichte den Brand als erster und löschte den Wagen sowie eine angrenzende Grünfläche.

Für die Baustellen auf der A 7 ist von der Berufsfeuerwehr extra ein „Einsatzkonzept Baustelle“ entworfen worden. Um einen Brand an oder auf der Autobahn in jedem Fall zu erreichen, steuert die Feuerwehr den Einsatzort stets von beiden Fahrtrichtungen aus an. Das Konzept habe sich auch in diesem Fall bewährt, sagte gestern Rainer Scheele, stellvertretender Leiter der Feuerwehr.


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