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Holsteinischer Courier

20. November 2017 | 22:28 Uhr

A 7: Jetzt ist die andere Fahrbahn dran

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ab Juni rollt der Verkehr zwischen Bordesholm und Neumünster-Mitte über die neuen Fahrspuren (links), und auf der Ostseite beginnen die Arbeiten.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2016 | 16:21 Uhr

Auch wenn die Brücke Prehnsfelder Weg deutlich im Verzug ist (der Courier berichtete) – die Arbeiten auf den Fahrbahnen der Autobahn 7 sind in den ersten vier Bauabschnitten nun in der Schlussphase. Ab Juni soll der Verkehr zwischen Bordesholm und Neumünster-Mitte sowie zwischen Großenaspe und Bad Bramstedt, zwischen Kaltenkirchen und Quickborn und an der Hamburger Stadtgrenze bereits auf den neuen Fahrstreifen rollen. Das teilte gestern die für den sechsspurigen Ausbau zuständige Projektgesellschaft Via Solutions Nord mit.

„Wir sind in der Schlussphase. Die Sicherheitseinrichtungen, Markierungsarbeiten und die letzten Arbeiten an den Brücken werden nun zum Abschluss gebracht“, sagt Unternehmenssprecher Christian Merl. Sobald das erledigt ist, müssen sich die Autofahrer auf eine geänderte Verkehrsführung einstellen. In Richtung Süden werden zunächst zwei der drei neuen Fahrstreifen freigegeben. „Danach erfolgen Anpassungsmaßnahmen an den Überfahrten und Markierungen. Im nächsten Schritt werden wir dann die beiden Fahrstreifen nach Norden auf die neue Fahrbahn umlegen“, erklärt Merl. Die rechte Spur auf der neuen Betonfahrbahn wird in den Baustellen-Bereichen wie jetzt auch schon 3,25 Meter, die Überholspur 2,85 Meter breit angelegt.

Es gibt außerdem eine zwei Meter breite Notspur an der rechten Fahrbahnseite, damit der Verkehr bei Bedarf leichter eine Rettungsgasse bilden kann. „Das erhöht zusätzlich die Sicherheit. Ebenso werden die Nothaltebuchten beidseitig etwa alle 1,5 Kilometer mit einer Länge von 100 Metern installiert. Das hat sich bisher schon bewährt“, sagt Christian Merl.

Anschließend beginnen die Abbruch- und Neubau-Arbeiten auf der Ostseite. Die alte Fahrbahn wird dort abgetragen, der Untergrund verfestigt und verbreitert, Entwässerungseinrichtungen eingebaut und die neue Fahrbahn gefertigt. Brückenteile entlang der Strecke werden abgebrochen und verbreitert neu errichtet.

Die Arbeiten seien trotz einiger kleinerer Verzögerungen im Zeitplan, sagt Merl. Ende 2018 soll die gesamte Autobahn zwischen dem Bordesholmer Dreieck und Hamburg sechsspurig ausgebaut sein.

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