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Grossenaspe : A 7-Ausbau, Biogasanlagen: Wehr soll gewappnet sein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gemeindevertreter entschieden, dass es einen zweiten stellvertretenden Gemeindewehrführer geben soll. Die Wahl soll im Sommer erfolgen

Grossenaspe | Die Freiwillige Feuerwehr Großenaspe bekommt einen zweiten stellvertretenden Wehrführer. Diese Grundsatzentscheidung fällten die 16 anwesenden Gemeindevertreter einstimmig während der Sitzung in Timms Gasthof am Mittwochabend.

Eine formale Begründung seines Antrags schickte Gemeindewehrführer Jürgen Pingel vorweg: „Das Brandschutzgesetz sieht seit dem 1. Januar mit Zustimmung der Gemeindevertreter weitere Vertreter vor.“ Inhaltlich gehe es vor allem um administrative Aufgaben zu vorbeugendem Brandschutz und um die Sicherung von qualifiziertem Personal. Jürgen Pingel erklärte: „Wir müssen auf die wachsenden Aufgaben wie etwa die drei Biogasanlagen im Ort, das Gewerbegebiet und das Seniorenheim reagieren. Das bedeutet, dass im Vorfeld viele Pläne erstellt werden müssen. Außerdem ist eine fachliche Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule an eine entsprechende Position gekoppelt.“

Zudem sichere eine dreiköpfige Leitung die Wehrführung auch bei Ausfall eines Kameraden. Gemeindevertreter Eggert Stölting (CDU) unterstützte den Antrag mit dem Hinweis auf den Ausbau der Autobahn 7, der mehr Einsätze fordern wird. Wer gemeinsam mit Jörn Weidenhöfer die Stellvertretung übernehmen wird, entscheidet sich im Sommer.

Weiter stand die Nachwahl eines stellvertretenden bürgerlichen Mitglieds für den Sport-, Schul- und Kulturausschuss an. Mit einer Stimme Enthaltung ist Jan Schümann (CDU) auf Vorschlag von Eggert Stölting (CDU) gewählt worden. Er nimmt damit den Posten von Levia Stracke ein, die ordentliches Mitglied des Ausschusses ist. Jan Schümann ist bereits bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss. Die Nachwahl eines stellvertretenden bürgerlichen Mitglieds für den Finanzausschuss wurde auf Antrag der SPD in die Junisitzung verschoben.

Außerdem beschäftigte die Kommunalpolitiker die Anschaffung eines Wegehobels für den Bauhof. Die Kosten für das Gerät, das Feldwege ebnet und somit einen befahrbaren Zustand sichert, sind mit 24 500 Euro in den Haushalt eingestellt. Ein Angebot von 25 000 Euro für den Wegehobel liege bereits vor. Großenaspes Bürgermeister Torsten Klinger (CDU) betonte, dass „eine zeitnahe Anschaffung von Wichtigkeit“ sei und wird zwei weitere Angebote einholen. Das Leihen eines Gerätes sei unwirtschaftlich.

Wegen des guten Erfolges wird auch in diesem Winter die Seniorensparte des Sportvereins die Punschbude zugunsten von Kinder-und Jugendeinrichtungen des Dorfes ausrichten. Das ging unter anderem aus dem Bericht des Bürgermeisters hervor. Björn Hammerich von der Wählergemeinschaft Bürger für Bürger gab bekannt, dass es in diesem Jahr kein Osterfeuer geben werde, weil sich kein Ausrichter gefunden hat.

Schließlich wurde noch ein Termin bekannt gegeben: Die Aktion „Sauberes Dorf“ findet am Sonnabend, 28. März, statt. Treffpunkt für die Teilnehmer ist um 9 Uhr am Bauhof. Die Helfer erwartet nach dem Müllsammeln gegen 12 Uhr ein Imbiss.
 

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