„Wir machen Neumünster sauber“ : Fast zehn Tonnen Müll gesammelt - und in Einfeld lag das meiste

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TBZ-Kraftfahrer Timo Steffen brachte die Container - hier aus Gadeland - zur Waage des Abfallwirtschaftszentrums der Stadtwerke. Dessen Leiter Norbert Bruhn-Lobin schaute sich den Wiegevorgang genau an.
TBZ-Kraftfahrer Timo Steffen brachte die Container - hier aus Gadeland - zur Waage des Abfallwirtschaftszentrums der Stadtwerke. Dessen Leiter Norbert Bruhn-Lobin schaute sich den Wiegevorgang genau an.

Genau 9,88 Tonnen Müll sind bei der Courier-Aktion am Sonntag zusammengekommen, davon alleine 2,26 Tonnen in Einfeld.

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22. März 2021, 16:30 Uhr

Neumünster | Es ist erfreulich und erschreckend zugleich: Genau 9,88 Tonnen Müll haben die 400 Teilnehmer der Courier-Aktion „Wir machen Neumünster sauber“ am vergangenen Sonntag aus der Natur gesammelt. Obwohl wegen der Corona-Pandemie damit nur rund die Hälfte an Teilnehmern an den Start gingen, kam bei der dritten Auflage fast genau dieselbe Menge wie 2019 bei der zweiten Veranstaltung zusammen.

Den meisten Müll sammelten die Einfelder, genau 2,26 Tonnen. Damit gibt es für den nördlichsten Stadtteil aus der Courier-Aktion nicht nur den Sockelbetrag von 650 Euro in diesem Jahr, den jeder Stadtteil für nachhaltige Umweltprojekte bekommt – ermöglicht dank der Spenden von über 40 Firmen aus Neumünster. Die Einfelder können sich auch noch über den Bonus von genau 180,25 Euro obendrauf freuen. Und: Einfeld katapultierte sich damit vom bisher letzten Platz gleich auf den ersten.

Brachenfeld-Ruthenberg und Gadeland auf den Plätzen

„Ich freue mich sehr über die Prämie, sie ist eine schöne Belohnung für unseren Stadtteil und die vielen Menschen, die mitgeholfen haben“, erklärte Stadtteilvorsteher Sven Radestock. Aber der Anlass sei traurig. „Einen wesentlichen Teil des Gewichts machten leider wilde Müllablagerungen aus, die am Rande unserer Felder gefunden wurden. Da die Landwirte aus Einfeld in diesem Jahr auf eine eigene Sammelaktion verzichtet haben, sind diese Mengen diesmal im Aktions-Sammelcontainer gelandet“, so Radestock.

Auf den Plätzen folgen Brachenfeld-Ruthenberg mit genau zwei Tonnen und Gadeland mit 1,98 Tonnen. Die rote Laterne hatte diesmal Tungendorf. Die Abfuhr der Container übernahm auch diesmal in gewohnter Weise das Technische Betriebszentrum (TBZ). Gewogen wurden die Container wieder beim Abfallwirtschaftszentrum der Stadtwerke in Wittorferfeld.

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