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Baugenossenschaft Holstein : 99 Prozent der Wohnungen sind vermietet

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Baugenossenschaft investierte im vergangenen Jahr 10 Millionen Euro in Modernisierungen

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erstellt am 11.Mai.2017 | 08:00 Uhr

Neumünster | Die Baugenossenschaft Holstein (BGH) kann als zweitgrößter Vermieter der Stadt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken. Mit 10,1 Millionen Euro lagen die Bauinvestitionen erstmals im zweistelligen Bereich. Der Leerstand in den mittlerweile 2465 BGH-Wohnungen liegt mit etwa 1 Prozent auf einem Niveau, das man als Vollvermietung bezeichnen kann.

Zum Stichtag 31. Dezember standen 26 Wohnungen leer. „Aber davon waren 12 zum Abriss vorgesehen, andere zur Modernisierung, der Rest war quasi schon erneut vermietet. Die Nachfrage ist konstant“, sagte der Vorstandsvorsitzende Carsten Henning, der diese Zahlen auch am 13. Juni bei der Vertreterversammlung vorstellen wird.

Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder stieg um 46 auf 3465, die 14 784 (+426) Geschäftsanteile halten. Die Mitglieder dürfen sich erneut über eine Dividende von 4 Prozent freuen. Mit einer von 36,1 auf 36,8 Prozent gesteigerten Eigenkapitalquote steht die BGH solide da. Die Bilanzsumme stieg 2016 um 3,5 auf etwa 64,5 Millionen Euro.

Genossenschaftsanteile halten nicht nur die Mieter, sondern auch Interessenten, die mit dem Gedanken spielen, in Zukunft eine der BGH-Wohnungen zu mieten. Die Mieter sind also auch Miteigentümer und profitieren zudem vom bundesweiten Verbund mit 40 anderen Wohnungsbaugenossenschaften, die für die Mitglieder Gästewohnungen vorhalten.

Neben 20 Einzelmodernisierungen standen im vergangenen Jahr auch wieder einige größere Bauvorhaben auf der Agenda. So investierte die BGH 2 Millionen Euro in den Neubau von 15 Wohnungen an der Max-Richter-Straße 5-7. Sie wurden im Februar dieses Jahres bezogen. Zwischen Mai und November wurden für 2,6 Millionen Euro die 53 BGH-Wohnungen am Meisenweg 48-52 und 53-55 sowie an der Wasbeker Straße 147-153 energetisch saniert. Am 1. Juli soll das neue „Wohnquartier 50+7“ an der Bahnhofstraße in Boostedt bezogen werden. Das 4,7-Millionen-Euro-Projekt kann am 19. Mai bei einem Tag der offenen Tür besichtigt werden. „Auch da sind wir quasi voll vermietet“, so Henning. Auf dem Grundstück sei bei entsprechender Nachfrage aber noch Platz für einen zweiten Bauabschnitt.

Für 2017 plant die BGH 30 Einzelmodernisierungen und hat die energetische Sanierung am Rutenkamp 47-51 und an der Wasbeker Straße 133-143 gestartet. Sie soll im November abgeschlossen sein. Und selbst für 2018/19 gibt es schon Pläne: Dann soll das Ensemble Max-Richter-Straße 1+3 und Gerhard-Hauptmann-Platz 5+6 durch Abriss und Ersatzneubau vollendet werden. „Wir sind schon mit den Mietern im Gespräch, um ihnen Alternativwohnungen anbieten zu können“, so Carsten Henning.

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