Konzert in Neumünster : 70 Schüler sorgen für tollen Sound

Konzentriert spielten die jungen Musiker ihre Instrumente und erfreuten das Publikum.
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Konzentriert spielten die jungen Musiker ihre Instrumente und erfreuten das Publikum.

Jugendliche aus Neumünster und Eutin begeistern in der Anscharkirche mit ihrem romantischen und modernen Repertoire

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02. Februar 2018, 12:00 Uhr

Neumünster | Am Mittwochabend gehörte die Anscharkirche der Jugend: Fast 70 Schüler aller Jahrgangsstufen aus den Orchestern der Klaus-Groth-Schule (KGS), der Gemeinschaftsschule Brachenfeld (GemS Brachenfeld) und zweier Eutiner Gymnasien musizierten gemeinsam bei dem traditionellen Orchesterkonzert.

Die Streicher, Bläser, Percussionisten und Pianisten erfreuten die gut 180 Besucher, die sich in der evangelischen Kirche eineinhalb Stunden von weltlicher Musik in bestem Sinfonie-Sound verwöhnen ließen. Die Leitung hatten die Musiklehrer Almut Frahm (KGS), Christian Schröder und Steffen Raab-Brust (GemS Brachenfeld) sowie Maike Drenckhahn (Eutin).

Das Programm war gut gewählt. So gab es unter anderem Romantisches von Georges Bizet, einen Tango von Astor Piazolla, eine Kantate von Johann Sebastian Bach, aber auch ganz Modernes wie Ausschnitte aus „Harry Potter“ und „Music“ von John Miles. Nicht nur der voluminöse Klang des großen Orchesters war erfreulich, sondern auch die strahlenden Gesichter der jungen Musiker. „Was das Orchester an so einem Tag leistet, ist schon ganz schön krass“, meinte Christian Schröder anerkennend. Denn das abendliche Konzert war bereits das zweite nach einem Auftritt vor Grundschülern am Mittwochvormittag. Im Januar haben sich die drei Orchester in der Jugendherberge Plön getroffen, um intensiv zu Proben. Mit starkem Erfolg: Das Publikum bedankte sich am Ende mit stehenden Ovationen und bekam noch eine Zugabe, den Beatles-Hit „With a Little Help from My Friends“. Das ist auch das Lieblingslied von Stella (11) aus der 5. Klasse der Brachenfelder Schule. Sie spielt seit drei Jahren Geige und meinte nach dem Konzert strahlend: „Es hat total viel Spaß gemacht, auch wenn ich etwas aufgeregt war.“

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