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Adventskonzert : 60 Akteure brachten Anschar zum Klingen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Sänger und Instrumentalisten boten einen Musikgenuss mit anspruchsvollen Werken, darunter zwei Uraufführungen.

shz.de von
erstellt am 29.Nov.2015 | 18:14 Uhr

Neumünster | Ein wahrlich glanzvolles Adventskonzert unter der Leitung von Anschar-Kantor Sven Thomas Haase und Elch-Chor-Leiter Christian Schröder erlebten etwa 200 Besucher, die sich am Sonnabend in der Anscharkirche eingefunden hatten.

Mit dem Klangkörper aus Mitgliedern des Anscharchors und des Elch-Chors der Gemeinschaftsschule Brachenfeld, mit dem Holsteiner Bläserensemble, vier Gesangssolisten der Dresdner Musikhochschule und zwei Organisten präsentierten insgesamt rund 60 Akteure ein außergewöhnliches Programm, das schließlich mit dem „Gloria“ des britischen Komponisten John Rutter seinen großartigen Höhepunkt fand.

Zuvor jedoch hatten die Zuhörer die Gelegenheit, zwei Kompositionen des Anscharkirchenmusikers Sven Thomas Haase als Uraufführung mit dem Holsteiner Bläserensemble zu erleben. So erklang zunächst die „Fanfare in Es“ für Blechbläser, nach Motiven aus den Sinfonien 1 und 2 von Gustav Mahler. Und im weiteren Verlauf des Konzertes brachte die moderne „Hymne in C“ für Blechbläser und Orgel (Sven Thomas Haase) das Publikum geradezu zum Swingen. Beide Werke wurden mit viel Applaus belohnt.

Insbesondere mit dem Lied „Gabriel to Mary came“ (David Willcocks, 1919 - 2015) überzeugten auch Lisa Dietrich (Sopran), Nanora Büttiker (Alt), Samir Bouadjadja (Tenor) und Bojan Heyn (Bass) die Zuhörer von ihrem Talent. Und auch der Bad Bramstedter Organist Ulf Lauenroth hatte seinen Anteil an diesem gelungenen Abend.

In festliche Stimmung versetzt wurden die Besucher zudem mit der Festival-Cantata „Rejoice to the Lamb“ aus der Feder des britischen Komponisten Benjamin Britten (1913 - 1976), bei der wiederum der Chor, die Solisten und Orgel zusammenwirkten. Christian Schröder erfüllte sich mit der Aufführung der Kompositionen von Rutter und Britten übrigens einen lang gehegten Wunsch. „Das ist keine leichte Kost. Aber ich wollte diese Werke immer schon einmal mit einem großen Chor machen“, hatte er vor Beginn des Konzerts erzählt. Dass sich die gut neunmonatigen Proben mit den Chören gelohnt haben, bewies schließlich der lautstarke, begeisterte Schlussapplaus, mit dem das Publikum sich sogar noch eine Zugabe abholte.

Hildegard Bremer (54) aus der Gartenstadt brachte es nach dem
Konzert wohl für die Mehrzahl der Zuhörer so auf den Punkt: „Dieser Abend war wirklich ein ganz wunderbares Erlebnis.“  






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