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Zeitung in der Kindertagesstätte : 590 Kindergartenkinder werden zu Zeitungslesern

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mädchen und Jungen aus 16 Einrichtungen in der Stadt und den Umlandgemeinden beteiligen sich vier Wochen lang an dem Projekt „Zeitung in der Kindertagesstätte“ (Zikita).

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Neumünster | Die jüngsten Courier-Leser stehen in den Startlöchern. Ab Montag, 16. Februar, werden 590 Kindergartenkinder aus 16 verschiedenen Einrichtungen aus Neumünster und den Umlandgemeinden für vier Wochen an dem Projekt „Zeitung in der Kindertagesstätte“ (Zikita) teilnehmen. Jeden Tag werden sich die Kindergartenkinder mit dem Holsteinischen Courier beschäftigen. Die Kleinen in der Ruthenberger Rasselbande haben sogar schon ein paar Tage früher losgelegt. Sie bastelten aus zahlreichen Courier-Ausgaben eine ungewöhnliche Faschingsdekoration.

Die Zeitung ist für die jüngsten Leser zum Entdecken gedacht. Sie können etwas ausschneiden, ausmalen und in der täglichen Zeitungsrunde im Kindergarten wichtige Themen besprechen. Das Projekt ist spielerisch angelegt und lässt den Kindern und ihren Erziehern viel Freiraum für eigene Ideen und Fantasien: In den Kitas erhalten die Teilnehmer ein Begleitheft mit Anregungen und Spielen rund um das Medium Zeitung. Lese- und Sprachförderung stehen bei Zikita im Vordergrund.

In diesem Jahr sind auch 48 Kinder der Evangelisch-Lutherischen Ruthenberger Rasselbande mit dabei. Es sind alle Vorschulkinder aus den fünf Gruppen sowie ein paar Jüngere, die sich bereits für die Zeitung interessieren. Wenn das Projekt am Montag beginnt, wird es in der Rasselbande unter anderem gruppenübergreifend um das Thema Fastenzeit gehen. „Wir klären über das Fasten auf, überlegen, wie man am besten fasten kann und worauf man nicht verzichten sollte“, erklärte Kita-Leiter Dietrich Mohr. Außerdem werden viele Geschichten aus der Bibel gelesen. Dann sollen die Kinder zum Thema Fasten selbst zu kleinen Reportern werden und gemeinsam Methoden erarbeiten. Sie entscheiden, ob die Erzieherinnen zu Sekretärinnen werden und die Nachrichten der Kinder aufschreiben.

Möglicherweise werden die Kleinen auch einen Fragebogen erarbeiten, den die Verwandten beantworten können. Auch die Darstellung der Ergebnisse werden sich die Mädchen und Jungen selbst überlegen. „Es geht bei allen Schritten darum, dass die Kinder kritisch werden können“, erläuterte Mohr.

In der grünen Gruppe stand schon einige Tage vor dem offiziellen Projektstart der Courier im Vordergrund – und zwar als Bastelmaterial. Aus alten Zeitungen und einem Drahtgestell wurde dort seit Montag ein großes Iglu gebaut.

Eifrig kleisterten die Kinder mit ihrem Erzieher Ingo Fanslau die Iglu-Wände dicht. „Das hat allen total Spaß gemacht“, erzählte Ryan (6), der gemeinsam mit Acelya (5) das Amt des Gruppensprechers bekleidet.

Josephine (5) hatte ebenfalls ihren Spaß. „Nicht nur meine Hände waren voller Kleister, sondern auch meine ganze Hose“, berichtete sie stolz.

Jetzt muss das Iglo , das so groß wie ein Vorschulkind ist, noch trocknen, bevor es weiß angemalt werden kann. Zur Faschingsfeier am Freitag soll dann alles fertig sein. Denn da lautet das Motto in der Gruppe „Eisbären und Eiswelt“.

Zikita

Sie sind dabei: Montessori-Kinderhaus St. Johannis, Anschar-Kindergarten, Kneipp-Kita „Villa Kunterbunt“,  Evangelisch-Lutherische  Kita „Ruthenberger Rasselbande“, Awo-Kita „Bollerwagen“,  Kindertagesstätte Haartallee,  DRK-Kita „Mäusenest“, Kita St.-Elisabeth-Haus, Evangelische Kita Gadeland, „Blauer Elefant“, Evangelischer  Johannes-Kindergarten, Integrative Kindertagesstätte des Lebenshilfewerks, Kita Faldera, Evangelisch- Lutherische Dietrich-Bonhoeffer-Kita, Evangelische Andreas-Kita, Kita Wattenbek.

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