Neumünster : 56 378 Fahrzeuge sind neuer Rekord

Çathrin Hinz von der Zulassungsstelle zeigt einen Plakettenaufkleber und ein Saison-Kennzeichen mit dem Cent-großen QR-Code rechts neben dem Landeswappen.
Çathrin Hinz von der Zulassungsstelle zeigt einen Plakettenaufkleber und ein Saison-Kennzeichen mit dem Cent-großen QR-Code rechts neben dem Landeswappen.

Kfz-Zulassungsstelle zog in neu gestalteten Räumen Bilanz. Elektro-Autos sind noch Exoten.

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17. Januar 2018, 08:15 Uhr

Neumünster | In der Stadt sind so viele Fahrzeuge zugelassen wie noch nie: das zeigt die Jahresbilanz der Kfz-Zulassungsstelle. So waren zum Stichtag 31. Dezember 56378 Fahrzeuge registriert. Zum Jahreswechsel 2016/17 waren es noch gut 1000 weniger, 2015 knapp 54 200 und 2014 etwa 53 000 Fahrzeuge.

Das Gros der Fahrzeuge sind mit 41 976 die Pkw, daneben gab es zum Stichtag auch 73 Busse, 3404 Lkw (über 3,5 Tonnen), 284 Sondermobile, etwa Wohnmobile, 3270 Krafträder und 260 reine Wohnwagenanhänger. Nach Diesel- oder Benzinantrieb kann die Zulassungsstelle nicht differenzieren, wohl aber die Zahlen für Elektrofahrzeuge nennen.

Und die zeigen, dass Neumünster bei der E-Mobilität noch nicht sehr weit gekommen ist. Zwar stieg die Zahl von 62 auf jetzt 115 Zulassungen von reinen Elektroautos und E-Hybridautos, doch das liegt im Promillebereich. Nur 34 E-Autos tragen das entsprechende E am Ende des Kennzeichens, das mit der Berechtigung für besonders ausgewiesene Parkplätze verbunden ist. 335 Fahrzeuge haben als Oldtimer ein sogenanntes H-Kennzeichen.

Die Statistik der Zulassungsstelle zeigt zudem, dass die Neumünsteraner Internet-Muffel sind. Zwar ist es schon seit 2015 möglich, ein Fahrzeug via Internet außer Betrieb setzen zu lassen. Doch das hat sich nach Aussage von Cathrin Hinz und Mirco Lickfett nicht durchgesetzt. Im vergangenen Jahr nutzte nur ein Halter diese Möglichkeit.

Mit der zweiten Stufe des sogenannten„iKFZ“ kann man seit Oktober 2017 den zuvor abgemeldeten Wagen wieder über das Internet auf den gleichen Halter anmelden. Doch dafür gab es noch gar keinen Antrag. Voraussetzung für diese internetbasierten Meldungen ist ein sogenannter QR-Code auf dem Kennzeichen und im Fahrzeugschein.

Um ein Auto neu zuzulassen, muss man auf absehbare Zeit noch persönlich bei der Zulassungsstelle an der Plöner Straße vorsprechen. Immerhin ist seit dem 4. Januar eine digitale Terminreservierung möglich (siehe auch den Bericht unten).

Man muss dazu auf der Homepage der Stadt eine digitale Wartemarke ziehen und bekommt dann per E-Mail eine Terminbestätigung. „Die Resonanz darauf ist positiv“, sagt Cathrin Hinz.

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