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Spende : 50 neue Kleidercontainer werfen Geld für die Tafel ab

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt kooperiert mit einem Textilverwerter.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2014 | 15:00 Uhr

Neumünster | Über eine Spende in Höhe von 6500 Euro durfte sich gestern die Vorsitzende des Vereins der Neumünsteraner Tafel, Christina Arpe, freuen. Übergeben wurde der Scheck der Firma Texaid von Stadtpräsident Friedich-Wilhelm Strohdiek, denn das Geld kommt letztlich von der Stadt.

Diese hat mit der deutschen Tochter des schweizerischen Textilverwertungsunternehmens erstmalig einen Kooperationsvertrag geschlossen, der eine zweckgebundene Spendenverpflichtung enthält. „Wir werden an 48 Stellen in der Stadt Kleidercontainer aufstellen. Die Standorte haben wir bereits mit dem Technischen Betriebszentrum (TBZ) abgestimmt. Pro Container zahlt Texaid jährlich 250 Euro Stellplatzmiete an die Stadt. Vertraglich festgehalten ist, dass jeweils 50 Prozent der Einnahmen als Spende an die hiesige Tafel fließen. Zunächst gilt dieser Vertrag nun für drei Jahre“, erklärte Texaid-Bereichsleiter Manfred Rieß. Die Container, die in etwa acht Wochen an den städtischen Glascontainerplätzen aufgestellt werden sollen, werden zudem sowohl mit dem Firmen- als auch dem Tafellogo beschriftet sein. Auch für den Textilverwerter ist dieses Konstrukt ein Pilotprojekt, für das man sich auf dem heiß umkämpften „Lumpen-Markt“ allerdings gute Chancen ausrechnet. „Wir arbeiten mit der Stadt zusammen. Wir sorgen für Sauberkeit an den Stellplätzen, und wir bieten den Mehrwert des sozialen Engagements“, sagt Texaid-Außendienstler Peter Kelm.

Christina Arpe ist von der Kooperationsidee begeistert. „Das Geld können wir gut gebrauchen, sodass wir zum Beispiel nicht mehr um die Versicherungen unserer Fahrzeuge bangen müssen.“

Außerdem hat sich noch ein privater Standplatzvermieter gefunden. „Wir haben die Erlaubnis, hier bei uns im Hof auch zwei Container aufzu stellen. Und unser Vermieter spendet die Stellplatzmiete zu 100 Prozent der Tafel. Das sind noch einmal 500 Euro“, freute sich Christina Arpe.




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