Seltene Ehrung im Land : 50 Jahre aktiv in der Feuerwehr

Als einem der ersten Feuerwehrmänner im Land wurde dem Husberger Hauptbrandmeister Hans-Hermann Harder (rechts) für 50 Jahre aktiven Dienst vom stellvertretenden Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Rainer Scheele das Brandschutzehrenzeichen der Sonderstufe in Gold verliehen.
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Als einem der ersten Feuerwehrmänner im Land wurde dem Husberger Hauptbrandmeister Hans-Hermann Harder (rechts) für 50 Jahre aktiven Dienst vom stellvertretenden Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Rainer Scheele das Brandschutzehrenzeichen der Sonderstufe in Gold verliehen.

Bönebütteler ehrten ihren Ex-Gemeindewehrführer Hans-Hermann Harder.

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15. Januar 2018, 08:20 Uhr

Bönebüttel | Rund 80 Feuerwehrmitglieder und Gäste hatten sich am Freitag zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bönebüttel-Husberg im Sportlerheim der Gemeinde versammelt. Auf der Tagesordnung stand neben Berichten über Einsätze, Entwicklungen in der Feuerwehr und das neue Gerätehaus auch eine ganz besondere Ehrung. Mit 50 Jahren im aktiven Dienst ist der Husberger Hauptbrandmeister Hans-Hermann Harder einer der ersten Feuerwehrmänner im Land, die für ihre Leistung mit dem Brandschutzehrenzeichen der Sonderstufe in Gold ausgezeichnet wurden.

Rainer Scheele von der Berufsfeuerwehr Neumünster und stellvertretender Vorsitzender im Landesfeuerwehrverband überreichte die besondere Auszeichnung. 50 Jahre im aktiven Dienst, vom 16. bis 67. Lebensjahr, das ist eine ganz besondere Leistung, sagten die stellvertretenden Wehrführer Sebastian Kirchner und René Wagner.

Am 10. Januar 1968 ist Hans-Hermann Harder in die Feuerwehr eingetreten. „Das gehörte seinerzeit einfach dazu“, meinte Harder bescheiden, der allein 25 Jahre lang als Orts- und Gemeindewehrführer die Geschicke der Husberger Feuerwehr geleitet hat. Da Gemeindewehrführer Dirk Kock-Rohwer nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, übernahmen die beiden stellvertretenden Wehrführer die Leitung der Versammlung.

20 Mal mussten die Bönebütteler Freiwilligen im vergangenen Jahr ausrücken. Neben drei großen Übungen zählten sieben Brandeinsätze und zehn technische Hilfeleistungen zu den Einsätzen, berichtete Sebastian Kirchner. Ein besonders hervorragendes Ereignis ist dieses Jahr der Bau des neuen Feuerwehrhauses am Bönebütteler Damm. Mit dem Bau des neuen und gemeinsamen Feuerwehrhauses der ehemaligen Ortswehren Husberg und Bönebüttel, die zurzeit noch aus zwei Standorten ausrücken, steht der letzte Meilenstein der Verschmelzung der beiden Wehren ins Haus, sagte Kirchner. 2019 soll auch das neue Löschfahrzeug dort einziehen.

Eine besondere Überraschung gab es für Bönebüttels scheidenden Bürgermeister Udo Runow. Er erhielt ein Löschfahrzeug und Gerätehaus in Miniatur.

Neben Hans Hermann Harder wurden Sebastian Horstmann für 20 Jahre und Uwe Wurr für 50 Jahre Feuerwehr geehrt. Dazu gab es Beförderungen, bei denen Sören Todt zum Oberfeuerwehrmann, Nils Kock-Rohwer, Torben Butenschön, Andreas Herfert und Henri Herrmann zum Hauptfeuerwehrmann zwei Sterne sowie Christian Marquardt zum Hauptfeuerwehrmann drei Sterne und Götz Hartung zum Löschmeister befördert wurden.

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