zur Navigation springen

Investition : 5 Millionen Euro für die Zukunft von Nordalu

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

An der Oderstraße wurde eine hochtechnische Presse eingeweiht

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2014 | 07:30 Uhr

Zur Einweihung ihrer neuen Strangpresse an der Oderstraße 78 bat das Aluminiumpresswerk Nordalu sogar um göttlichen Beistand: Mit Weihwasser segnete Pfarrer Peter Wohs gestern das Wunderwerk der Technik. Anschließend setzten Werksleiter Reinhard Ströhle, Vorstand Theodoros Tzortzis und Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras die Presse mit einem symbolischen Knopfdruck in Gang.

Fast fünf Millionen Euro investierte die bayerische Gutmann-Gruppe in ihren Produktionsstandort im hohen Norden. Mit einer Kapazität von 8000 Jahrestonnen presst die 77 Meter lange Anlage hochwertige Präzisionsprofile, etwa für Duschkabinen oder auch für Maschinenbauteile der Automobilindustrie.

„Wir investieren in Neumünster, um die Märkte in Norddeutschland und Skandinavien zu bedienen. Neumünster liegt dafür ideal“, sagte Gutmann-Vorstand Bruno Feiten und stellte die Entscheidung unter das Motto „Vertrauen, Vision und Mut“.

Im April 2007 hatte Gutmann die insolvente Nordalu als Ergänzung ihrer beiden süddeutschen Werke in Weißenburg und Gundelfingen übernommen. Der Weg bis zur Neustrukturierung war „hart und steinig“, machte Nordalu-Geschäftsführer Alexander Merenda deutlich. So musste dafür in der Wirtschafts- und Finanzkrise auch Personal abgebaut werden. Das Unternehmen habe sich aber in allen Bereichen zum Positiven entwickelt. „Die Neuinvestition ist ein Bekenntnis zum Standort und zur Zukunft in der Gutmann-Gruppe“, sagte Merenda. Zurzeit arbeiten im Werk an der Oderstraße 156 Mitarbeiter im Drei-Schicht-Betrieb.

Betriebsrat Peter Bente zeigte sich froh, „dass wir nach vielen Jahren des Verzichts und der Personalreduzierung jetzt wieder eine gute Perspektive haben“. Auch Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras lobte das Bekenntnis zu Neumünster. Mit der neuen Presse habe sich Nordalu die Grundlage geschaffen, um sich am Weltmarkt behaupten zu können.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen