Herbert-Gerisch-Stiftung : 4000 Besucher folgten dem schönen Schein

Auch am letzten Tag der Ausstellung „Alles schön und gut?!“ folgten zahlreiche Besucher der Herbert-Gerisch-Stiftung der Kuratorin Kristin Danger (links), auf einem Rundgang durch die bemerkenswerte Werkschau rund um den schönen Schein.
Auch am letzten Tag der Ausstellung „Alles schön und gut?!“ folgten zahlreiche Besucher der Herbert-Gerisch-Stiftung der Kuratorin Kristin Danger (links), auf einem Rundgang durch die bemerkenswerte Werkschau rund um den schönen Schein.

Die Ausstellung „Alles schön und gut?!“ der Herbert-Gerisch-Stiftung endete mit einer Finissage. Viele Gäste waren nach dem Rundgang aufgewühlt.

shz.de von
14. April 2015, 06:15 Uhr

Neumünster | Fünf Monate lang drehte sich in der Herbert-Gerisch-Stiftung an der Brachenfelder Straße alles um perfekte Körper, glänzende Luxusgüter und traumhafte Landschaften. Am Sonntag ging die Ausstellung „Alles schön und gut?!“ zu Ende.

Rund 200 Besucher kamen noch einmal zu der abschließenden Finissage, um die 54 Arbeiten von 17 zeitgenössischen Künstlern zu betrachten. Diese setzen sich aus unterschiedlichsten Perspektiven mit dem Wechselspiel zwischen Schein und Sein auseinander.

Insgesamt zählte die viel beachtete Werkschau, die seit Anfang November zu sehen war, mehr als 4000 Besucher. Die extrem gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit dem vorgeblich Schönen und Guten verstörte und faszinierte viele Betrachter. Die Malereien, Skulpturen, Videos, Zeichnungen, Installationen und Fotografien fragten herausfordernd nach dem inneren Zustand unserer Gesellschaft und berührten damit die Betrachter auch direkt.

„Die Leute bei den Führungen waren begeistert. Viele waren nach dem Rundgang geradezu aufgewühlt“, berichtete die Kuratorin Kristin Danger, die sich über den Erfolg natürlich „ganz schön“ freute.

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