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Turngala : 40 Schüler zeigten, wie vielfältig Sport sein kann

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am Barren auf Händen laufen, durch einen Feuerreifen springen, gewagte Salti schlagen - das Projekt der Freiherr-vom-Stein-Schule war ein voller Erfolg.

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erstellt am 16.Apr.2014 | 06:30 Uhr

Neumünster | Die erste Turngala der Freiherr-vom-Stein-Schule war am Montagabend sehr gelungen. Mit Verve präsentierten etwa 40 Schüler vor 250 Zuschauern in der Turnhalle ihr Turn- und Bewegungstalent. Am Barren auf Händen laufen, durch einen Feuerreifen springen, gewagte Salti schlagen oder einen Hip-Hop-Tanz aufführen – die Jugendlichen waren enorm einfallsreich.

„Hervorgegangen ist die Veranstaltung aus einer Projektarbeit von drei Schülern der neunten und zehnten Klasse“, erklärte Lars Ziervogel, Mathe- und Sportlehrer und Leiter des Projekts. Die drei Schüler, das sind Levin Kietzmann, Chris Ansu (beide 9. Klasse) und Ruben von Stülpnagel. „In unserer Projektarbeit haben wir mit Kindern Turnübungen trainiert. Dass jetzt daraus diese Gala entstanden ist, freut uns sehr“, erzählten sie am Rande der Veranstaltung. Die Idee, ein Projekt zum Thema Turnen zu machen, war aus ihrem Hobby entstanden, dem „Freerunning“ (engl. freilaufen). Dabei laufen sie in der Stadt möglichst geschickt über Hindernisse.

Mit imponierenden Sprüngen übers Pferd oder über einen mindestens zwei Meter hohen Kasten bewiesen die Jugendlichen Mut und Geschick. „Spektakulär! Das wollte ich mir nicht entgehen lassen“, sagte die 15-jährige Carolin Hadamczik von der GS Brachenfeld begeistert.

Die „Bühne“ war abwechselnd mit Scheinwerfern und bunten Strahlern ausgeleuchtet; den Kitzel der Darstellungen unterstrichen eine Nebelmaschine sowie der satte Sound einer professionellen Musikanlage.

Souverän und mit Witz kündigte Dominik Claus (16) die Vorführungen an. In der Zwischenzeit räumten Schüler blitzschnell die Sportgeräte um. „Ich finde es total toll, was die Kinder alles gelernt haben – und dass sie fast alles selbst organisieren“, sagte stolz die Mutter des Turners Tom, Jeanine Blumeyer aus Neumünster. Das fand auch Projektleiter Lars Ziervogel: „Die Turngala könnte zu einer festen Tradition werden“, kündigte er an.

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