Bönebüttel : 40 Jahre UWG: „Wir hatten einfach genug vom Geklüngel“

40 Jahre Unabhängige Wählergemeinschaft Bönebüttel-Husberg. Für die Erfolgsgeschichte und ihr Durchhaltevermögen gab es besondere Glückwünsche und kleine Präsente für Gerda Banck (von links), Hannelore und Hans-Werner Burmeister, Horst Kresse, Gisela und Hans Kruse, Ingrid und Wilhelm Seifert, Bernd Simon sowie Anni und Fiete Söhrnsen.
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40 Jahre Unabhängige Wählergemeinschaft Bönebüttel-Husberg. Für die Erfolgsgeschichte und ihr Durchhaltevermögen gab es besondere Glückwünsche und kleine Präsente für Gerda Banck (von links), Hannelore und Hans-Werner Burmeister, Horst Kresse, Gisela und Hans Kruse, Ingrid und Wilhelm Seifert, Bernd Simon sowie Anni und Fiete Söhrnsen.

Wählergemeinschaft feiert Jubiläum.

shz.de von
15. Februar 2014, 15:00 Uhr

40 Jahre ist es her, dass sich 36 Bönebütteler und Husberger im Saal der ehemaligen Gaststätte Biss in Bönebüttel trafen und aus ihrem Protest gegen die traditionellen Parteien die Unabhängige Wählergemeinschaft Bönebüttel-Husberg (UWG) gründeten. „Wir hatten einfach genug vom Geklüngel und Gekungel der Altparteien“, blickte Mitgründer und einstiger zweiter Vorsitzender, Hans Kruse, zurück.

„Das war unsere Sturm und Drangzeit. Als junge Familienväter wollten wir etwas bewegen“, meinte auch der ehemalige erste Vorsitzende Bernd Simon, der extra zur Jubiläumsfeier vorgestern Abend aus Wolfenbüttel angereist war. „Damals war es meine Frau, die sagte: Wir brauchen keine Sprinter, sondern Langstreckenläufer“, erinnerte sich Simon. 19 Jahre war er UWG-Vorsitzender. Heute ist der Vorsitzende des Bönebütteler Schul- und Sozialausschusses, Ernst Gawlich, der UWG-Chef.

41 Mitglieder zählt die Wählergemeinschaft. 26 waren am Donnerstag gekommen, um Rückschau und Ausblicke zu halten, zu wählen und gemeinsam 40 Jahre UWG zu feiern. Neben dem politischen Engagement veranstaltet die UWG das Bosseln und die längste Nacht im Herbst. Beides seien Erfolgsschlager, meinte Fraktionsvorsitzender Jürgen Meck. „In der Dorfpolitik hat die UWG ihren festen Platz. Weg von der Partei und hin zur Dorfpolitik, wie es die Gründer vor 40 Jahren gefordert hatten, für Bönebüttel sei das ganz gut gelungen“, meinte Meck.

Nur über den Beitrag von gerade einmal drei Euro im Jahr müsse einmal nachgedacht werden, kündigte Ernst Gawlich an, der in der Versammlung einstimmig wiedergewählt wurde. Viel Geld sei daher nicht in der Kasse. Allein die Kommunalwahl habe rund 600 Euro gekostet, berichtete Kassenführerin Frauke Stamer.

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