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Wildpark Eekholt : 3200 Besucher feierten Wildweihnacht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ausgerüstet mit Leckerlis zogen Kinder und Erwachsene durch den Wildpark Eekholt, um den Tieren eine Freude zu machen.

Grossenaspe | Vorfreude für Mensch und Tier: Bei frühlingshaftem Sonnenschein strömten am Vormittag des Heiligen Abends wieder rund 3200 Besucher in den Wildpark Eekholt, um hier die nun schon traditionelle Wildweihnacht zu feiern.

Ausgerüstet mit Tee, Keksen und zahlreichen Leckerlis für den Fischotter, den Dachs und die Hirsche zogen die großen und kleinen Wanderer dazu durch den Wald, um den Tieren eine Freude zu machen. „Es gibt doch nichts Schöneres, als sich bei den Tieren die Zeit bis zur Bescherung zu verkürzen. Die Kinder finden es super, draußen zu sein, und wir genießen hier die entspannte Atmosphäre“, erklärten unter anderem die Großeltern von Mia (11) und Tom Franke (5) aus Kisdorf.

Begleitet wurde die muntere Schar auf ihrem Weg zudem von zahlreichen Weihnachtswichteln aus dem Kreis der Mitarbeiter und Helfer des Wildparks, die in ihren gut bestückten Bollerwagen wieder jede Menge süße Überraschungen bereithielten.

„Bei uns ist das schon eine Tradition. Wir kommen jedes Jahr, denn es ist eine so schöne Einstimmung auf das Fest“, erzählten auch Andrea und Tobias Kersten aus Quickborn, die mit ihren Kindern Don (9) und Elina (5) auf den Besuch des Weihnachtsmannes warteten.
Dieser ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Mit allseits großem Hallo und staunenden Kinderaugen begrüßt, besuchte er zunächst die Tiere in ihren Gehegen. Anschließend ließ er sich von den kleinen Besuchern deren große Wünsche ins Ohr flüstern.

Außerdem hatten einige der Mädchen und Jungen sogar ein Gedicht für den Mann im roten Mantel auswendig gelernt. Und so war neben dem gemütlichen Lagerfeuer von Knecht Ruprecht und vom lieben, guten Weihnachtsmann zu hören.

Und selbst das plattdeutsche „Wiehnachtsmann kiek mi an“ wurde vom siebenjährigen Thore aus Nortorf (fast) fehlerfrei aufgesagt. Die Vorträge der aufgeregten Schar machten jedoch nicht nur dem Weihnachtsmann viel Freude, auch die Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel hatten ihren Spaß an den Kleinen.

Auch für Franka Kühnel (13) und ihren Vater Bernd (53) aus Klein Nordende bei Elmshorn gehört die Wildweihnacht seit Jahren zum festen Programmpunkt am Heiligen Abend. Begleitet wurden die beiden von ihrem Hund Smoerk (4), den sie für ihren Spaziergang sogar mit einem hübschen Heiligenschein herausgeputzt hatten. „Wir kommen bestimmt schon seit acht Jahren her. Hier herrscht einfach eine tolle Stimmung. Für uns gehört die Wildweihnacht mittlerweile einfach zum Fest dazu“, erklärte das Vater-Tochter-Gespann.

„Es ist so reizend, dass alle kommen und sich bei uns wohlfühlen“, freute sich auch die Wildparkchefin Theda Hatlapa, die es sich natürlich nicht nehmen ließ, den Weihnachtsmann persönlich zu begrüßen. Doch nach gut zwei Stunden musste sich der hohe Gast wieder auf den Weg machen, denn schließlich hatte er ja an diesem Abend noch viel zu tun.
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