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Hengstmarkt : 31 Trakehner zeigen sich von ihrer besten Seite

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ausgewählte Junghengste zeigten sich bei der sogenannten Pflastermusterung erstmals dem Publikum.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2014 | 05:30 Uhr

Neumünster | Gespannte Erwartung herrschte gestern in den international besetzten Besucherreihen zum Auftakt des 52. Trakehner Hengstmarktes in den Holstenhallen. Hier präsentierten sich die 31 ausgewählten zweieinhalbjährigen Junghengste erstmals dem Publikum bei der sogenannten Pflastermusterung, dem Laufen auf dem Asphalt.

Der nach strengen Kriterien ausgewählte Nachwuchs zeigte sich in guter Form. Es war daher nicht verwunderlich, dass schon beim ersten Auftritt der neuen Zuchtgeneration ein anerkennendes Raunen durch die Reihen der fachkundigen Zuschauer ging. Nicht wenige Fachmänner oder -frauen machten sich bei dem einen oder anderen Hengst Notizen. Fleißig wurden hier Startnummern und Merkmale notiert, und so mancher rechnete sich wohl auch schon seine Chancen für die große Auktion am Sonntag aus.

„Alles ist gut gerüstet. Und der Jahrgang der ausgewählten Hengste ist sehr vielversprechend“, erklärte die Vorsitzende des Trakehner-Verbandes, Petra Wilm zum Auftakt der traditionellen Zuchtschau. Die Musterung auf dem Pflaster ist traditionell die erste Aufgabe, zu der sich die „jungen Wilden“ vorstellen. Erleichtert war Petra Wilm daher auch über die Wetterbedingungen: „Der Wettergott spielt in diesem Jahr mit. Wir können die Prüfung draußen absolvieren.“

Für viele der aus aller Welt angereisten Pferdezüchter und -liebhaber ist der Trakehner Hengstmarkt in Neumünster ein fester Jahrestermin. So auch für Hans Klapproth (62) aus Hamburg, der seit 22 Jahren an der Körung teilnimmt. „Ich freue mich schon immer Wochen im Voraus auf diesen Termin. Der Besuch hier ist immer etwas Besonderes. Und mit dem Hallenumbau hat der Hengstmarkt jetzt noch mehr an Klasse gewonnen“, lobte der aktive Reiter (natürlich eines Trakehners) die Veranstaltung.

Neben Gästen aus Deutschland hat der Trakehner Hengstmarkt immer auch zahlreiche Besucher aus dem Ausland. „Zwischen 10 und 15 Nationen sind hier vertreten. Darunter auch Züchter und Händler aus den USA, Kanada, Frankreich und Dänemark“, unterstrich gestern Martina Brüske, die Sprecherin des Verbandes. Die ursprünglich aus Ostpreußen stammende Pferderasse (siehe unten stehenden Text) mit Verbandssitz in Neumünster hat heute Anhänger in der ganzen Welt. „Insgesamt erwarten wir in den kommenden Tagen wieder um die 20 000 Besucher zum Hengstmarkt“, kalkuliert Martina Brüske.

Noch bis Sonntagabend bietet der Trakehner Hengstmarkt seinen Besuchern ein attraktives Programm auch mit bunten Showelementen.

 

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