Benefizkonzert für Nepal : 3000 Euro für Erdbeben-Opfer

Die Gruppe „Mein Ton' aus Neumünster spielte unentgeltlich für den guten Zweck im Club Orange Blue.   Fotos: Bury
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Die Gruppe „Mein Ton" aus Neumünster spielte unentgeltlich für den guten Zweck im Club Orange Blue. Fotos: Bury

Das Benefizkonzert von Musiker Ansgar Hüttenmüller war ein voller Erfolg. Das Geld wird an SOS-Kinderdörfer in Nepal gespendet.

shz.de von
23. Mai 2015, 14:00 Uhr

Neumünster | „Ich lag auf dem Sofa, als ich von dem Erdbeben in Nepal hörte und dachte: Ich muss etwas machen“, erklärte Ansgar Hüttenmüller am Donnerstagabend auf der Bühne im Club Orange Blue. Sein unkonventionelles und schnelles Handeln hat sich gelohnt: Satte 3000 Euro sind während des großen Benefizkonzerts zugunsten von SOS-Kinderdörfern im Himalaya zusammengekommen.

In Kooperation mit dem Club an der Wrangelstraße hatte der Neumünsteraner Lokalmatador innerhalb von zwei Wochen ein Dutzend Künstler aus Hamburg und Schleswig-Holstein zusammengetrommelt, die ohne Gage von 18 Uhr bis ein Uhr nachts für einen äußerst unterhaltsamen Abend gesorgt haben. „Ich musste gar nicht überlegen, ob ich zusage. Dass war sofort klar, als Ansgar Georg und mich gefragt hat“, meinte der Musiker Marc Breitfelder, der zusammen mit Georg Schröter das bekannte Blues-Duo gleichen Namens bildet.

Viele tolle Künstler waren mit von der Partie, so auch die Neumünsteraner Jungs „Mein Ton“, die mit selbstgetexteten Liedern und reichlich Beat dem Publikum einheizten. Der umtriebige Künstler Reiner Bublitz hielt das Publikum mit seinen Musikerkollegen ebenfalls bei bester Laune. Unter den etwa 200 Gästen waren auch Stadtsprecher Stephan Beitz und Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger, die mit OB Dr. Olaf Tauras die Schirmherrschaft für den Konzertabend übernommen hatte. Angesichts der zahlreichen Künstler fragte die Stadtpräsidentin rhetorisch: „Wer will jetzt noch behaupten, Neumünster hätte keine kulturelle Szene?“

Die Besucherinnen Marina Milde, Stephanie Staudt und Kathrin Teegen genossen den Abend und waren sich einig: „Toll, dass das in so kurzer Zeit organisiert wurde.“

Die Einnahmen haben die Besucher finanziert, indem sie am Eingang eine Grundspende von zehn Euro entrichteten. Zusätzlich haben vier Helfer von der Bahnhofsmission Spendendosen parat gehalten.

Neben dem Engagement der Künstler hat auch die ehrenamtliche Arbeit des Clubpersonals zu dem Erfolg beigetragen. Rund 30 Mitarbeiter des Hauses haben an dem Abend unentgeltlich gearbeitet.

Bei dem Erdbeben in Nepal waren Ende April 8000 Menschen ums Leben gekommen.

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