Kuhstall-Konzerte : 300 Besucher waren im Gospel-Fieber

Am Ende lockten „Volker Dymel & his Gospel Choirs“ die Zuschauer auf dem Hof von Thomas Mohr aus der Reserve. Die Besucher standen auf und klatschten begeistert mit.
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Am Ende lockten „Volker Dymel & his Gospel Choirs“ die Zuschauer auf dem Hof von Thomas Mohr aus der Reserve. Die Besucher standen auf und klatschten begeistert mit.

Mehr als 30 Sänger und Solisten von „Dymel & his Gospel Choirs“ boten in Kleinkummerfeld einen Gesang, der unter die Haut ging

shz.de von
27. Juli 2015, 07:30 Uhr

Groß Kummerfeld | „Glory Hallelujah!“ Dass Gospelgesang weit mehr ist als nur Text und Melodie – davon überzeugte Volker „Dymel & his Gospel Choirs“ etwa 300 Besucher am Freitagabend bei den Kleinkummerfelder Kuhstall-Konzerten (KKKK) auf Hof Isemohr.
Der mehr als 30-köpfige Chor und sein charismatischer Leiter sowie das Trio der Begleitband boten ein Konzert, das in mitreißender Form die tief empfundene Glaubensbotschaft der traditionellen Kirchenmusik der farbigen Amerikaner vermittelte.

„Als ich vor 25 Jahren das erste Mal Gospel-Gottesdienste in Amerika besuchte, hat es mich regelrecht umgeblasen. Seitdem hat mich diese Begeisterung nicht mehr losgelassen“, erklärte Dymel, der als Leiter von vier Gospelchören sowie auch als Komponist und Produzent bundesweit mittlerweile zu den bekanntesten Größen dieser Szene gehört.

Bei den Kuhstall-Konzerten präsentierte der Chor vertraute und moderne Gospels, zu denen bekannte Titel wie „I will follow him“ und „Amazing Grace“ ebenso gehörten wie „Joshua fit the Battle of Jericho“ und „Go tell it on the mountains“.

Immer wieder glänzten dabei Volker Dymel und Sängerinnen des Chores, hier allen voran die stimmgewaltige Marion Redmann, mit wirklich starken Soli, die in ihrer Intensität für einen prickelnden Gänsehauteffekt in den Reihen der Zuschauer sorgten.

„Es ist ist einfach nur wunderbar“, erklärten Heidi Pries (Neumünster) und Hildegard Grothkop (Düsseldorf), die sich schnell von der fröhlichen Stimmung anstecken ließen. Ebenso erging es Erika Loebert (Neumünster), die sich allerdings wünschte: „Sehr gut. Aber es wäre toll, wenn auch mal einer aufstehen würde.“ Denn zunächst reagierte die Mehrzahl der Besucher ganz nach norddeutscher Art doch etwas verhalten auf diesen „Sturm der Freude“, den die Akteure versprühten. Doch beim Schlusslied „Oh happy Day“ standen dann doch alle, klatschten mit und ließen so diesen „glücklichen Tag“ mit großer Begeisterung ausklingen.  

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