Bornhöved : 300.000 Euro für die Kirche St. Jacobi

shz+ Logo
Dr. Oliver Grundei (von links), Pastorin Ulrike Egener, der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Pastorin Anett Weinbrenner und der Preetzer Propst Erich Faehling freuten sich über die Sanierungszuschüsse von Land und Bund in Höhe von insgesamt 300.000 Euro.
Dr. Oliver Grundei (von links), Pastorin Ulrike Egener, der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Pastorin Anett Weinbrenner und der Preetzer Propst Erich Faehling freuten sich über die Sanierungszuschüsse von Land und Bund in Höhe von insgesamt 300.000 Euro.

Die Zuschüsse für die Sanierung der Vicelinkirche in Bornhöved wurden übergeben.

Exklusiv für
shz+ Nutzer
shz+ Logo

Avatar_shz von
02. Oktober 2019, 16:01 Uhr

Bornhöved | Pastorin Ulrike Egener hatte fast nicht mehr daran geglaubt, dieses Jahr noch Zuschüsse für die Sanierung des alten sakralen Kirchenbaus in Bornhöved zu erhalten. Umso größer war die Freude, als Staatssekretär Dr. Oliver Grundei stellvertretend für die erkrankte Ministerin Karin Prien (Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur) zwei Umschläge mit Förderzusagen überreichte: 250.000 Euro Fördergeld vom Bund und dann noch einmal 50.000 Euro vom Land Schleswig-Holstein.

Fehlerhafte Sanierung

Nach fehlerhaften Sanierungsarbeiten im Jahr 2000 hatten sich zunehmend Risse im Mauerwerk der Feldstein-Gips-Kirche gebildet, die den Fortbestand des Gebäudes akut gefährden.

„300.000 Euro Zuschuss für die Sanierung der Kirche, damit hatten wir nicht mehr gerechnet“, sagte Egener. Besonderer Dank gebühre hier dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU), der sich nach einem Besuch im Frühjahr für die Sanierung der alten Kirche eingesetzt hat. Reichen wird die Summe nicht.

 Bis zur endgültigen Fertigstellung dürften noch einmal 750.000 Euro fehlen. Ulrike Egener, Pastorin
 

Für den nächsten Bauabschnitt reiche das Geld jedoch. So könnten die „Sanierungssünden aus der Vergangenheit nach und nach aufgearbeitet werden. Und vielleicht, wenn eines Tages alles erledigt ist, hat Egener noch Ideen. So könnte das Fundament der alten Kapelle, das etwa 70 Zentimeter unter dem Altarraum liegt, freigelegt und mit einer Glasplatte abgedeckt und so ein Stück Kirchengeschichte wieder sichtbar gemacht werden.


 

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen