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Holsteinischer Courier

17. August 2017 | 07:55 Uhr

Grossenaspe : 2800 Besucher trotzten dem Regen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gäste aus dem ganzen Land strömten am Ostersonntag in den Wildpark Eekholt. Bei der Osterrallye stand der Storch im Mittelpunkt.

Großenaspe | Ganz gleich, wie das Wetter auch ist – in Eekholt ist immer etwas los. Dies bewies einmal mehr der Ostersonntag. Denn trotz des Regens hatten sich wieder mehr als 2800 Besucher aus dem ganzen Land auf den Weg in den Wildpark gemacht.

„Die ersten Gäste stehen immer schon um 9 Uhr vor der Tür. Das sind meistens Familien, deren Nachwuchs die Osteraufregung in aller Frühe aus den Betten getrieben hat. Denn für einige Kinder versteckt der Osterhase, sprich die Eltern, im Park die süßen Geschenke“, berichtete die Leiterin der Wildparkschule Ute Kröger schmunzelnd.

Zu den morgendlichen Ausflüglern gehörte auch Familie Derda aus Uetersen. „Wir fahren mit den Kindern häufig nach Eekholt. Letztes Jahr haben wir hier an Ostern ein großes Familientreffen veranstaltet. Und in diesem Jahr haben wir uns wieder eine Hütte für ein Picknick gemietet“, erzählte Klaus Derda (45). Da es gegen Mittag ordentlich zu regnen begann, sollte sich dies als überaus weise Entscheidung herausstellen. Doch auch die Familien Becker und Schmidt aus Bornhöved, Henstedt-Ulzburg und Winsen, die ihr üppiges Osterbuffet zunächst an der Flugwiese aufgebaut hatten, fanden letztlich noch ein trockenes Plätzchen.

Mit der Osterrallye, bei der es in diesem Jahr um die Störche ging, hatte sich das 50-köpfige Wildpark-Team zudem wieder etwas Besonderes einfallen lassen. „Wir bieten nicht die klassische Eiersuche an, sondern wir denken uns immer etwas aus, bei dem Erwachsene und Kinder aktiv etwas lernen können“, erklärte dazu Ute Kröger.

Die Geländerallye war daher auch wieder ein voller Erfolg. Ging es doch darum, die Rückkehrer aus dem Süden kennenzulernen und sich an ihren Eigenarten selbst auszuprobieren. Wer einen Stempel auf seinem Teilnahmeschein erhalten wollte, musste zum Beispiel auf Stelzen laufen oder, wie Meister Adebar, ordentlich mit dem Schnabel klappern. Wer schließlich alle fünf Stempel beisammen hatte, konnte den Teilnahmeschein dann gegen ein Los für die große Tombola eintauschen.

Vom Publikum in Augenschein genommen wurden jedoch auch die ersten, neugeborenen Lämmchen und Zicklein. Und die quirligen Frischlinge sorgten an der Seite ihrer Mutter für viel Gelächter bei den Zaungästen.

Zum Programm gehörten natürlich ebenso wieder die beliebten Tierfütterungen, bei denen die Wildparkmitarbeiter die interessierten Besucher mit Informationen über Dachs, Wolf und Fischotter versorgten. Ebenfalls zahlreiche „Ahs“ und „Ohs“ waren auf der großen Flugwiese zu hören, auf der die Falkner zeigten, was Uhu, Eule und Bussard so drauf haben.

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