Grossenaspe : 28 Kinder waren zwei Tage lang in Alarmbereitschaft

Auch eine fingierte Personenrettung gehörte zu den Einsätzen, die die Mitglieder der Großenasper Jungendfeuerwehr mit der Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe aus Bad Bramstedt bei den Berufsfeuerwehrtagen bewältigen mussten.
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Auch eine fingierte Personenrettung gehörte zu den Einsätzen, die die Mitglieder der Großenasper Jungendfeuerwehr mit der Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe aus Bad Bramstedt bei den Berufsfeuerwehrtagen bewältigen mussten.

Jugendfeuerwehr Großenaspe und die Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe aus Bad Bramstedt zwei stellten sich den Aufgaben der Berufsfeuerwehrtage

shz.de von
02. September 2015, 07:30 Uhr

Rickling | Gemeinsam stellten sich die Jugendfeuerwehr Großenaspe und die Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe aus Bad Bramstedt zwei Tage den Aufgaben der sogenannten Berufsfeuerwehrtage in Großenaspe. 28 Mädchen und Jungen fuhren rund um die Uhr Einsätze.

Notruf in der Leitzentrale im Feuerwehrgerätehaus, Meldung an die Einsatzkräfte, Ausrüstung schnappen und mit Blaulicht und Sirene los zum Löschen, Bergen und Retten. Praktisch im Stundentakt war die Einsatzbereitschaft der Jugendlichen gefordert. Unter anderem brannte es im Wald, Türen mussten geöffnet werden, um einen Verletzten zu bergen und auch ein (Stoff-)Schaf wurde gerettet. „Das Schaf ist jedes Mal dabei. Diesmal lag es unter einem Berg Paletten. Aber es hat auch schon auf einem Baum gesessen“, erzählte der Jugendwart der Großenasper Wehr, Dennis Buroh, schmunzelnd.

In Großenaspe sind die Berufsfeuerwehrtage schon Tradition. Alle zwei Jahre planen die Jugendwarte und zahlreiche aktive Kameraden diese Aktion, die immerhin eine Vorbereitungszeit von rund vier Monaten erfordert.

„Der Aufwand hat sich aber wieder gelohnt, denn die Jungen und Mädchen waren voll bei der Sache. Sie haben sich gut verstanden und ließen sich auch von kniffeligen Aufgaben nicht unterkriegen“, lobte Buroh am Ende seine junge Truppe.

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