Großflecken : 250 Besucher beim Osterfeuer

Das Osterfeuer der Ökumene wollte in diesem Jahr nicht so richtig in Fahrt kommen. Der festlichen Stimmung tat das aber keinen Abbruch.  Foto: Fotos: Steinhausen
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Das Osterfeuer der Ökumene wollte in diesem Jahr nicht so richtig in Fahrt kommen. Der festlichen Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Foto: Fotos: Steinhausen

Kirchengemeinden feierten gemeinsam auf dem Großflecken mit Liedern und einem kleinen Rollenspiel.

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02. April 2013, 08:18 Uhr

Neumünster | Mitglieder der Kirchengemeinden Vicelin, Anschar, Dietrich-Bonhoeffer und St. Vicelin liefen am Ostersonntag sternförmig zum zentralen Osterfeuer der Ökumene, das zum 18. Mal auf dem Großflecken ausgerichtet wurde. Etwa 250 Menschen bildeten einen Kreis um den Holzstapel.

Pfadfinder aus Husberg und von der Anschargemeinde verteilten Osterkerzen und Liederzettel, während Pastorin Simone Bremer (Vicelin), Gemeindereferentin Julia Weldemann (St. Vicelin), Pastor Tobias Gottesleben (Bonhoeffer) und Pastor Christian Kröger (Anschar) ihre Plätze auf einem Podest einnahmen. "Wir zünden heute ein Feuer an, damit alle sehen können, dass wir etwas zu feiern haben", sagte Pastor Kröger zu den Anwesenden. In einem kleinen Rollenspiel stellten die Geistlichen fest: "Jesus lebt noch immer unter uns. Erzählt es weiter, um die Herzen der Menschen zum Leuchten zu bringen."

Die katholische Gemeindereferentin Julia Weldemann bat unterdessen in ihrer Predigt darum, Frieden in die Welt zu senden, "was wir alleine nicht bewerkstelligen können". Die Neumünsteraner bat sie darum, Geduld und Verständnis füreinander walten zu lassen und auch die schwachen und am Rand stehenden Menschen nicht außer Acht zu lassen.

Das Osterfeuer wollte in diesem Jahr allerdings nicht so richtig brennen, loderte stattdessen gemächlich vor sich hin. Auch weitere Versuche, mit zusätzlichem Holz mehr aus dem Feuer herauszuholen, scheiterten. Aber es reichte allemal, um zumindest eine Körperhälfte schön aufzuwärmen.

Das Osterfeuer klang mit Gesprächen bei einem Becher heißem Chai-Tee aus. Der Posaunenchor Bokhorst musizierte dazu.

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