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Boostedt : 24 Jugendliche halfen im strömenden Regen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Jugendfeuerwehren aus Boostedt und Sarlhusen übten gemeinsam.

Boostedt | Gleich zwei brennende Häuser und ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person stellten das Szenario dar für die Jugendfeuerwehren aus Boostedt und Sarlhusen (Kreis Steinburg), die am Sonnabend eine gemeinsame Alarmübung in Boostedt absolvierten.

Mit den Einsatzfahrzeugen rückten die 24 jungen Leute zwischen 10 und 18 Jahren gemeinsam mit ihren Ausbildern zu den Brandübungshäusern auf dem Truppenübungsplatz aus. Hier hatten die Aktiven mit zwei Autowracks und mit dem Einsatz von Rauchbomben den Schauplatz realistisch in Szene gesetzt.

In gemischten Gruppen aus beiden Wehren wurden die gestellten Aufgaben mit großem Engagement gemeistert. Dabei musste der tapfere Nachwuchs bei strömendem Regen unter anderem eine gut 680 Meter lange Löschstrecke aufbauen. Außerdem leisteten die Jugendlichen mit großer Umsicht Erste Hilfe.

„Wir haben die Übung zwar geplant. Aber die Einsatzleitung sowie auch die Position der Gruppenführer haben wir den Jugendlichen überlassen. Und das haben die richtig gut gemacht“, erklärten die Boostedter Jugendwarte Nadine Rohweder und Jan Thomas nach Abschluss der Übung einhellig.

Ebenso lobend über die Teilnehmer wie auch zur Organisation der Übung äußerte sich der Sarlhusener Jugendwart Thomas Leuschke. „Am Wetter müssen die Boostedter noch arbeiten. Aber sonst war alles sehr gut vorbereitet. Und auch mit den Leistungen der Jugendlichen bin ich zufrieden.“

Kennengelernt haben sich die beiden Wehren übrigens eher durch Zufall. „Die Sarlhusener haben vor Jahren einmal bei einer Fahrradtour in Boostedt Station gemacht. So haben wir den ersten Kontakt geknüpft. Seitdem treffen wir uns so im Abstand von zwei Jahren mit den Jugendwehren“, berichtete Nadine Rohweder. Die gemeinsame Übung bringe den Gruppen jedoch nicht nur immer großen Spaß. „Es ist für die Jugendlichen auch eine gute Möglichkeit, einmal die Zusammenarbeit mit fremden Einsatzkräften zu üben“, erklärte sie.  


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