Bordesholm : 2000 Liter Apfelsaft wurden gepresst

Die Rotary-Präsidentin Swantje Eisend (ganz links) wurde nicht müde, den Zuschauern die Arbeitsweise der Presse ausführlich zu erklären.
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Die Rotary-Präsidentin Swantje Eisend (ganz links) wurde nicht müde, den Zuschauern die Arbeitsweise der Presse ausführlich zu erklären.

Der Erlös des verkauften Saftes soll Flüchtlingen in Bordesholm zugute kommen.

shz.de von
21. Oktober 2014, 07:00 Uhr

Bordesholm | Rund sechs Tonnen Äpfel wurden auf Initiative des Rotary Clubs Bordesholm über eine mobile Fruchtpresse von Joachim Henes aus Rieseby am Rathaus in leckeren Saft umgewandelt. Naturtrüb und unverdünnt wurde der Saft frisch gezapft von kleinen und großen Apfelfans schon einmal vor Ort mit Genuss getrunken.

Dazu zählten auch Nadina Wagner (34) mit Sohn Neo (4), die wegen der Frische des Apfelsaftes einfach nicht widerstehen konnten. „Interessant ist es auch, einmal zuschauen zu können, wie so eine mobile Presse denn nun arbeitet. Angefangen vom Einfüllen über das Waschen bis hin zum Pressen“, sagte die Bordesholmer Mutter.

„Von den sechs Tonnen haben die Mitglieder vom Rotary Club allein schon etwa vier Tonnen auf Obstwiesen für unser Apfelfest mit freundlicher Unterstützung der Landwirte, denen die Apfelbäume gehören, ernten dürfen“, berichtete die Präsidentin Swantje Eisend. Den Rest lieferten Spender an. Zum sechsten Mal wurde das Apfelpressen für einen guten Zweck von den Rotariern veranstaltet. Dieses Mal konnten mehr als 2000 Liter Apfelsaft, abgepackt in Gebinden zu je fünf Litern zum Preis von 8,50 Euro, mitgenommen werden.

Vom Erlös des Apfelpressens werden vor allem 50 aufgenommene Flüchtlinge profitieren können, die an Deutschkursen der Christuskirchengemeinde teilnehmen. Darum kümmern werden sich die Mitglieder des örtlichen Freundeskreises für Asylbewerber. Der Restbetrag wird in den Ausbau einer örtlichen Streuobstwiese investiert.










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